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Zitat von qbz
es gibt halt Triathlon-Rennen mit Windschattenfreigabe und welche ohne Freigabe, wo ein bestimmter Mindestabstand zum Vordermann verpfichtend einzuhalten ist. Verstösse führen bis zur Disqualifikation.
Bei Windschattenfreigabe hättest Du z.B. als schlechter Schwimmer am Schluss des Schwimmens noch weniger Chancen auf die besseren Schwimmer, die in einem grossen Hauptradfeld mitfahren und für das Laufen Kraft sparen können, aufzuschliessen.
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Ja, die Argumentation dagegen ist mir schon klar. Lässt sich alles wieder auf eine Grundsatzdiskussion zum Thema Team-Sport vs. Ego-Sport reduzieren. Ich verstehe auch, dass der Rennleiter nach belieben Windschatten frei geben kann oder nicht, wenn der Veranstalter das wünscht. Meine Frage war eher ein Anstoß warum Triathleten nicht endlich mal ihre Einstellung zum "Windschattieren" ändern?
Wenn man sich die Regel mal genau betrachtet, muss man zwangsläufig befürchten jederzeit der Willkür und zu einem gewissen Grad Denunziantentum ausgeliefert zu sein. Soll ich mir ein Infrarotmessgerät ums Handgelenk montieren, damit ich weiss, dass ich den exakten Abstand einhalte? Alle Jahre wieder verändern sie den Abstand. Scheint ausserdem exklusiv für Triathlon zu sein? Läufer kennen das nicht, Radfahrer kennen das nicht...soll ich Windschattenfahren jetzt auch im Motorsport verbieten oder wie? Hanebüchen'ste Regel ever...
