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Alt 15.07.2017, 12:10   #71
Kampfzwerg89
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Registriert seit: 25.09.2016
Beiträge: 98
Ich lese jetzt hier schon eine Weile mit und möchte mal noch eine andere Sichtweise in den Raum werfen.

Vorab jedoch möchte ich klar machen, dass ich es ebenfalls strikt ablehne, wenn sich Athleten, welche keine starken gesundheitlichen Beschwerden haben, eine Infusion zur besseren Regeneration abholen.

Nun zum eigentlichen und zwar den Ärzten im Sanizelt. Da ich beruflich viel mit Ärzten zu tun habe, weiß ich das bei jeder Behandlung/Diagnose/Entscheidung immer das Berufshaftrecht mitschwingt. Wieviel ernsthafte Gefahr dahinter steckt sei mal dahin gestellt aber gefühlt stehen Ärzte immer mit einem halben Bein im Knast. Sodass ich zumindest diese Seite nachvollziehen kann, dass dort eher zur Infusion gegriffen wird, wenn ein Athlet schlecht aussieht bevor er umfällt oder etwas ernstes passiert. Wie realistisch das im Einzelfall ist sei auch wieder dahingestellt aber hellsehen kann keiner und am Ende hat die Verantwortung dafür allein der behandelnde Arzt.

Am Ende bedeutet dies, dass doch jeder Athlet überdenken sollte wie schlecht es ihm geht und ob er die Infusion ggf. ablehnen sollte. Denn gegen den Willen eines Patienten darf auch kein Arzt behandeln.

Sollten aber tatsächlich derartige Zustände, wie von Arne beschrieben geherrscht haben, wäre zumindest von ärztlicher Seite aus nachvollziehbar warum hier alle behandelt wurden.
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