Moin,
Zitat:
Zitat von bellamartha
Ich bin 2005, glaube ich, dort gestartet. Es ging mir nicht gut nach dem Wettkampf und man führte mich ins Sani-Zelt. Es wurde Blutdruck gemessen und dann gar nicht groß gefragt oder diskutiert, zack, hatte ich eine Infusion.
Völliger Quatsch, es lag kein Notfall vor und nix. Ich war einfach ordentlich im Arsch.
Mir war gar nicht klar, dass sowas nicht erlaubt ist, ich kannte die Regeln gar nicht.
Ist lange her, vielleicht handhaben sie es heute anders.
Gruß
J.
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die Regel ist relativ neu. Es kann gut sein, dass das damals noch gar nicht verboten war!? Weiß das hier jemand, wann das eingeführt wurde?
Zum Thema: Sonst heißt es doch immer, dass in erster Linie der Athlet für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist. Besonders bei den teilweise hanebüchenden Ausreden wird diese Argument gerne gebracht. Dass in erster Linie der Athlet für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist, steht auch im
NADA-Code:
"
Athleten oder andere Personen
sind selbst dafür verantwortlich, davon Kenntnis zu haben, was einen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen darstellt und welche Substanzen und Methoden in die Verbotsliste aufgenommen worden sind.
(...)
2.1.1
Es ist die persönliche Pflicht eines jeden Athleten, dafür zu sorgen, dass keine Verbotenen Substanzen in seinen Körper gelangen. Athleten sind für jede Verbotene Substanz oder ihre Metaboliten oder Marker verantwortlich, die in ihrer Probe gefunden werden. Demzufolge ist es nicht erforderlich, dass Vorsatz, Verschulden , Fahrlässigkeit oder bewusster Gebrauch aufseiten des Athleten nachgewiesen wird, um einen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen gemäß Artikel 2.1 zu begründen"
Und nun soll da auf einmal der Veranstalter verantwortlich sein? Dem kann ich nicht folgen.
Die Rennärzte sehe ich da auch nicht in der Verantwortung. Wenn ein
Arzt(!) sich für eine bestimmte Behandlung eines seiner Patienten entscheidet, hat ihm - außer einem anderen Arzt oder dem Patienten - da erstmal niemand reinzureden.
Viele Grüße,
Christian