Kürzlich hatten wir im Ort ( Kraichgau) politischen Besuch aus Bund und Land. Der Grund war die durch den Ort verlaufende Bundes bzw. Kreisstraße, die sehr stark vom Schwerlastverkehr frequentiert wird. Eine Bürgerinitiative und der Bürgermeister hatten zur Vor-Ort-Besichtigung geladen. Hierbei kam ganz offen heraus, das die Prognosen für die nächsten 10-15 Jahre einen Anstieg des Schwerlastverkehrs von 38 % vorhersagen.
Es ist also wie auch bei der neuerlichen Gefahr durch Terror oder auf den Verkehr bezogen, durch Ablenkung am Steuer ( Smartphone etc. )..... Wir trotzen der Gefahren und sagen mutig, das wir unser Leben nicht einschränken oder umstellen werden. Letztlich machen wir es doch, weil wir gerne Leben.
Mein Rennrad ist verkauft - seither fahre ich Gravel Bike ( auf allen Wegen außer Straße) und das sehr gerne !
Das Triathlonrad habe ich aber noch und trainiere damit sehr gerne....aber mit ungutem Gefühl und immer mit dem Mega-Rundumblick. Immer mit der Option im Kopf, auch mal in die Wiese neben der Straße zu fahren oder vom Rad zu springen. Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn die Trainingsphase auf dem TT in zwei Wochen beendet ist. Nach der Langdistanz sieht mich keiner mehr auf dem TT und auf der Straße. Das stell ich dann auf die Rolle

.
Aber ich bin froh, wenn weiterhin sehr viele Rennradfahrer nicht auf ihren Spaß verzichten. So bleiben Autofahrer aufmerksam und ich habe bessere Chancen über den Kurs zu kommen.
Mein Beileid an die Familie und Freunde des Verstorbenen

.