Es freut mich immer wieder, wenn ich nach nicht einmal 40 km Fahrstrecke Heidelberg erreicht habe.
Leider ist das an den meisten Tagen des Jahres kaum machbar.
Heute habe ich die Gunst der Stunde genutzt und bin so ziemlich auf dem kürzesten Weg über Mannheim nach Heidelberg gefahren,
Wennn ich mich recht entsinne, passierte ich ein Ortsaugangschild von Mannheim nach rund 14 km und nach 17,5 km befand ich mich unmittelbar vor dem Eingangsbereich zum Maimarktgelände.
Es ist einfach schön am Neckar entlang zu fahren, selbst wenn relativ viel Verkehr ist, denn da gibt es oft neben der Fahrbahn einen Streifen, den man wie einen Radweg benutzen kann.
Heute war es ein wenig schwerer den Bereich Heidelberg zu passieren, da es eine ziemlich große Polizeipräsens gab.
Den Grund dafür erfuhr ich zuerst, ohne dass mir das sofort klar gewesen wäre.
Da waren Plakate verteilt, die auf den Rollstuhlmarathon aufmerksam machten.
Tja - und wann fand der statt?
Genau - just heute!
Deshalb musste ich zweimal die Neckarseite wechseln und etwas ungewöhnlich einen kurzen Abschnitt bewältigen.
Ich bin auch öfter kurz stehengeblieben, wo ich das sonst unter ähnlichen Bedingungen wohl nicht gemacht hätte.
Aber - sebstverständlich wollte ich weder mich noch eine Polizistin oder einen Polizisten in eine etwas unangenehme Situation bringen.
Das ist mir ganz gut gelungen

.
Bei Eberbach bin ich dann dann den Neckar erneut überquert und bin grob so Richtung Sinsheim gefahren.
Ein gutes Stück davon auf der B 292.
Dummerweise war die recht plötzlich und unerwartet für Radfahrer gesperrt und so kam es, dass ich da einen Schlencker gemacht habe nach links bzw. eine größere Schleife.
Auf dem Weg nach Sinsheim überlegte ich, welche Variante ich wählen sollte Richtung Heimat.
Ich hätte erneut durch Heidelberg fahren können, aber das wollte ich dann doch nicht, da ich dort ja heute schon war.
Über Bammental fuhr ich dann nach Wiesloch und von dort weiter nach Rot.
Von da aus ging es dann zur Rheinbrücke von Speyer.
Hier überquerte ich den Rhein und dann waren es noch so etwa 30 km bis nach Hause.
Ich hätte ein paar Kilometer davon sparen können, fühlte mich aber gut und dachte der Wind (der Wind das himmlische Kind) würde mich bis nach Hause tragen sozusagen.
Er half mir aber nur etwa die Hälfte des restlichen Weges schätze ich mal und dann hat er mich eher ein wenig zu ärgern versucht.
An so einem Tag wie heute schafft er das nicht so leicht.
Schönen Sonntagabend noch!
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