Zitat:
Zitat von captainbeefheart
Es gibt einen nicht ganz unerheblichen Unterschied zwischen "ablehnen" (= folgt subjektiven Wertmaßstäben) und "falsch sein" (= folgt objektivierbaren Kriterien).
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Etwas "ablehnen", was auf "tönerneren Füßen steht". Da würde ich sagen, das könnte auch heißen: "für falsch halten". Das ging aus dem post hervor: Zarathustra hält den religiösen Wahrheits- bzw. Realitätsbegriff für falsch.
Oder empfiehlt er Jörn nur die Ablehnung (sich selbst nicht) und lässt sich nur die Ansicht der "tönernen Füße" zurechnen?
Und gerade das Falschsein nach objektiven Kriterien wird ja unter dem Hinweis auf unterschiedliche Realitätsbegriffe für unmöglich erklärt.
Bei aller Freude an begrifflicher Differenzierung... inwiefern ist das hilfreich?