Soo... Wieder einen Tag vor einem Triathlon, an dem ich mal wieder dazu komme ein bisschen was zusammenzutragen, wie es in denletzten 2 Wochen so lief bei mir.
Nach meinem überraschenden "Triumph"

in Wilhelmshaven gab es am vorletzten Mittwoch 1000m Intervalle in der Mittagshitze! Na Hallelujah! das war eine Schinderei! Grundsätzlich war in der vorletzten Woche viel Laufen angesagt. Nochmal über 13km, 2x um die 6... Außerdem 2,5h Spinning bei schwüler Hitze (weil Gewitter angesagt war was dann aber nicht kam) und am Sonntag dann das 3. Mal in meinem Leben über 100km bei der 120km bei der RTF hier in Goldenstedt.
Danach war ich fleißiger Schwimmer, aber eher weniger Fleissiger Läufer. Bei dem wetter macht Schwimmen dann doch mehr Freude als Laufen.
Donnerstag war ich mit dem Rennrad im Schwimmbad (7km hin, 500m Schwimmen, 13km zurück), Donnerstagsrundfahrt mit meiner Rennradgruppe....
So ging das die letzte Woche, bis ich heute morgen um 5 Wach wurde... (morgen ist der Start in Wolfenbüttel am Fümmelsee) Beim gelangweilten Surfen in den weiten des Netzes stellte ich fest, dass es morgen noch einen kleinen Triathlon gibt, für den ich nicht 270km hin und 270km zurück fahren müsste.... Aufgrund der Tatsache, dass ich ja zurzeit nur einen winzigen kleinen Leihwagen fahre, der trotz kleiner Größe recht viel Sprit frisst und noch dazu einen winzigen Tank hat, habe ich mich nun informiert und fahre dann nur morgen 90km nach Bielefeld.
Zwar findet das Schwimmen dann im Freibad statt, aber das kann ich verschmerzen, da ich ja nicht soooo Probleme mit dem Freiwasser habe. Nur schade, dass das ganze dann vermutlich auch ohne Neo stattfindet und ich so keinen richtigen Probelauf für den ersten Wechsel habe, aber das werde ich dann im Training noch ein paar mal üben..
Heute wollte ich dann nochmal laufen. Quasi als Aktivierung und Lockermachen und den Kopf beruhigen und solche Dinge eben...
Also Schuhe an und raus in den feinsten Niesel-Sprüh-Regen... Loslaufen, locker machen, aber nicht die Technik schleifen lassen.
immer an die aktive Hüfte denken.
Los gings. Der erste Kilometer war nicht so schön, aber danach wurde es besser...
Also möglichst locker weiter, nicht so viel auf die Uhr gucken, fühlt sich doch geschmeidig an... Die ersten drei km-Zeiten hab ich mir dann aber doch angeschaut und war ganz zufrieden, war aber auch soweit nichts soo besonderes.
Also weiter.. der Nieselregen war angenehm und nach 3,15km ggeht es ja dann auf meinr Hausstrecke wieder den gleichen Weg bergab.
Da war also noch etwas Tempo drin
aber übertreibs nicht, morgen ist Wettkampf!!! Das soll die Muskulatur lockern, sonst nix sprachs und zerstörte seine Beine weiter. Nach 5km machte mir ein Blick auf die Gesamtzeit klar:
Da ist eine Zeit unter 40 minuten drin, das schaffst du. Vergessen waren alle Gedanken an anstehende Wettkämpfe, Lockerheit oder sonstwas. Da geht noch was.
Also nochmal etwas auf die Tube gedrückt,
aber nicht zu sehr, nimm dich zurück
Am Ende stand eine Zeit von 38:27 auf der Uhr und eine Pace von 6:03!
Geil, aber doch nicht am Tag vor dem Wettkampf..
Nun verbringe ich den Tag seitdem mit Kompressionssocken und Blackroll.
Zwar hatte ich vom Gefühl und vom Geschmack her kein Lactat, aber die Beine sind schon etwas schwerer jetzt. Das war natürlich nicht, was ich eigentlich erreichen wollte.
Mal sehen, was ich daraus morgen verwandeln kann..
Ich werde euch berichten...