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Alt 16.06.2017, 12:37   #160
captainbeefheart
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
witzigerweise auch gerade aktuelle artikel mit schwimmbundestrainer lambertz online: http://www.zeit.de/news/2017-06/15/s...nerei-15145404
klingt alles ein bischen wie in der dtu. man weiss halt auch nicht genau, welchem DOSB druck die fachverbände ausgesetzt sind.
Danke für den Link. Mir ist klar, dass es beim Prozess um die Fördergelder des DOSB einen ordentlichen Druck gibt und hier ist sicher eine der Ursachen für die derzeitige Situation in den verschiedenen Verbänden zu suchen. Das über Jahre ausgearbeitete Konzept ist ja im Kern schon so dermaßen theoretisch-verkopft, dass nicht verwunderlich ist, dass die Konsequenzen daraus ebenso sind.

Ich komme ja beruflich aus einem anderen Segment und hier sehen wir derzeit, dass lange erfolgreiche Konzepte wie "Zentralisierung", "Fremdverantwortung", "Organisationsvorgaben" und "transaktionale Führung" abgelöst werden durch "Dezentralisierung", "Eigenverantwortung", "Selbstorganisation" und "transformationale Führung".

Ich empfinde das DOSB-, ebenso wie das nachgelagerte Verbandsagieren als ein ziemlich hilfloses "zurück zur guten alten Zeit", in der klare Ansagen ein System noch regulieren konnte. Die Realität auch im Sportsystem ist aber heute eine andere.

Wir haben heute eben internationale Trainingsgruppen ebenso, wie wir mehr oder weniger komplett eigenverantwortliche Athleten haben, die ohne maßgebliche Einbindung in die Verbandsstrukturen ihre Leistung bringen. Mit eigenem Umfeld und mit dem Heimtrainer. Hier macht sich ja auch die berechtigte Kritik von Biedermann fest, nur Prinzipien vor den konkreten Einzelfall zu stellen. Und das war ja auch der Ausgangspunkt der Diskussion hier, mit "Schwetz vs. DTU".

In seinem Podcast mit Buchholz haben sie das recht gut auf den Punkt gebracht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bald ein "Zurückrudern" des Verbands gibt, weil er sieht, dass er eine "lose-lose"-Situation für Verband und Athleten geschaffen hat.
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