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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Da fasse ich mir echt an den Kopf…
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Alt 13.06.2017, 17:22   #6833
Jörn
Esst mehr Gemüse
 
Benutzerbild von Jörn
 
Registriert seit: 22.09.2006
Beiträge: 3.499
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
...und gehe gleichzeitig in die Kriche und lausche der Predigt. Nicht weil ich der Wahrheit aus dem Weg gehen will, sondern weil mich das alles interessiert.
Das überzeugt mich noch nicht. Wenn Dich der Inhalt der Predigt interessieren würde, dann würdest Du mehr über die theologischen Hintergründe lesen. Und dann würdest Du unweigerlich herausfinden, dass die Predigt aus Luftschlössern besteht. Du würdest herausfinden, dass der Prieser mit hoher Wahrscheinlichkeit ein bezahlter Schauspieler und Scharlatan ist.

Warum gehst Du nicht in eine Moschee? Wenn‘s Sich doch so sehr interessiert?


Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Als ich 2015 krank war, hat man selbstverständlich alles Medizinische versucht. Trotzdem saß ich in der Krankenhauskapelle.
Das ist absolut legitim. Es wäre auch legitim, sich für eine Stunde an den See zu setzen oder eine schöne Musik zu hören. Bei Dir war es eben kein See, und keine Musik, sondern Höllenfeuer, Schwefelrauch, und Verdammnis. Oder haben sie in dieser Kappelle nur die paar wenigen schmalzigen Verse vorgelesen, die man bei Hochzeiten und Begräbnissen hört?

Die interessante Frage ist nicht so sehr, wie Du die Zeit im Krankenhaus verbracht hast, sondern was Dich dort rausgebracht hat. Waren es die Ärzte oder waren es die Pfaffen?

Ich würde vermutlich mehr über darüber erfahren wollen, wer mich gesund gemacht hat, und nicht, wer am schönsten gesungen hat.

Es war die Vernunft, die Dich gesund gemacht hat. Die Verhunft anderer Leute, die eben nicht alles dem Herrgott überlassen. Vor hundert Jahren wäre es vielleicht nicht so gut für Dich ausgegangen. Damals sind die Leute wegen Kleinigkeiten gestorben, und sie hatten mehr Gottvertrauen als heute. Genau darin bestand ihr Fehler.

Es wäre ein Hohn für die Ärzte, wenn die erfolgreiche Behandlung anschließend dem „Gottvertrauen“ zugerechnet würde; und ein Hohn für die fleißige Gesellschaft, die das Geld für Krankenhäuser und medizinische Bildung aufgebracht hat.

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