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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Da fasse ich mir echt an den Kopf…
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Alt 12.06.2017, 17:14   #6819
Jörn
Esst mehr Gemüse
 
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Registriert seit: 22.09.2006
Beiträge: 3.499
Ich habe öfters den Eindruck, dass eine bestimmte Motiviation dahinter steckt, wenn argumentiert wird, auch die Atheisten glaubten an Wunder. Nämlich die Motivation, den Begriff des Wunders weniger peinlich aussehen zu lassen, als er eigentlich ist. Dann können die Wellness-Christen sich zurücklehnen und sich denken: „Na bitte, es ist also gar nicht so dumm, an Wunder zu glauben; die Wissenschaftler tun es ja auch“.

Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch keine Wunder. Denn ein Wunder meint etwas von Gott Geschaffenes und Gewolltes, ein Zeichen seiner Macht und Unergründlichkeit und Wunderbarkeit.

Es bedeutet nicht: Ein Phänomen, dem keine Ursache vorausgeht. Denn wir kennen bereits einige dieser Phänomene, und kein Wissenschaftler sagt, es handele sich um ein Wunder. Beispielsweise das Verhalten von Photonen und anderer Quanten-Schnickschnack.

Hier ist das eigentliche Problem: Wie kann man heutzutage noch behaupten, man sei Christ, ohne dabei rot zu werden? Die Christen würden eigentlich lieber sagen: Ich bemühe mich, ein guter und gerechter Mensch zu sein. Aber stattdessen besteht das Christentum aus Wundern (Lügengeschichten), Jungfrauen, und einer in beträchtlichem Ausmaß pädophilen Priesterschaft, die anderen Leuten moralische Vorschriften macht.

Es ist nur logisch, dass man angesichts dieser prekären Lage anfängt, die peinlichen Begriffe (wie z.B. Wunder) etwas näher in den Bereich der Vernunft zu schieben.

Ich würde gerne dazu ermuntern, all diesen üblen Ballast über Bord zu werfen, und sich dem Humanismus zuzuwenden. Man braucht weder Jungfrauen, noch Wunder, noch Priester, um ein gutes Leben zu führen und sich an guten Maßstäben zu orientieren.
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