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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Thomas Bubendorfer - These
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Alt 08.06.2017, 17:00   #20
Trillerpfeife
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von FlowJob Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, ich dachte in der Überspitzung wäre deutlich, dass das ironisch gemeint war...
Und nein, Verbote halte ich gerade deswegen in der Regel für unsinnig, weil die Leute sich dann eben keine Gedanken mehr machen. Wird ja schon alles richtig geregelt sein.


Sein Sport mal nur am Rande, aber wenn man über Sinn oder Unsinn von Sport philosophieren möchte, dann kommt man wahrscheinlich rein rationell schneller an den Punkt, wo man sich Gedanken über den Sinn von Profisport macht, bevor man den Breitensport anpackt.
sorry die Ironie hab ich übersehen.

Profisport: ja die Profiamateure würde ich auch viel eher als die von Bubendorfer gemeinten verstehen als die Hobbysporter die z.B. einmal im Jahr einen Marathon laufen.

Zitat:
Zitat von gaehnforscher Beitrag anzeigen
Die kenne ich nicht, das ist richtig. Aber schau zum Beispiel mal in die Ergebnisliste vom Berlin Marathon. Klar, jeglich "Normzeit" ist letzlich willkürlich, aber mit nem Schnitt von 6km/min bist du da ziemlich genau im Mittelfeld bzw. in der Mitte des Feldes. Die restlichen 50% sind sicher nicht alle geplatzt. In dem Bereich muss man denk ich nicht unbedingt ein Ausnahmetalent sein, sondern vllt auch evtl. einfach regelmäßig trainieren und noch ein zwei Jahre Geduld haben. Lauftechnik ist da auch so ein Thema (die sieht bei 6min/km seeehr selten gut aus).

Im übrigen gehts mir nicht darum, irgend eine Leistung nicht anzuerkennen. Ich finds generell super wenn sich Leute bewegen, wenn ich Übergewichtige im Fitnessstudio sehe ect. Wenn mir jmd erzählt, dass er gut trainiert hat, aber nen schlechten Tag mit Mega Einbruch hatte, die halbe Strecke gehen musste und erst nach 5h im Ziel war find ich das auch respektabel.

Ich find es aber auch respektabel, wenn jmd so offen und ehrlich zugibt, dass nen Marathon aktuell oder vllt auch generell für das eigene Talent etwas zuviel ist und 10km einfach reichen. Stattdessen macht man vllt tolle Musik, ist nen toller Schauspieler, ist sozial engagiert o.ä. Das in meinen Augen mehr Wert als mit nem Marathon prahlen zu können. Sorry, dass es so lang lang geworden ist, verdeutlicht aber vllt besser, wie das Statement gemeint war.

Wie gesagt, ich würds ja auch nicht verbieten. Ich würde aber vielen (vorerst) davon abraten und vor allem die Anerkennung für diese Person nicht von einem Marathon- oder IM Finish abhängig machen. Wers halt einfach für sich machen will, der solls machen, so what.
alles klar. Danke dir.

Als "gefärdet" sehe ich auch eher die schnelleren und viel trainierenden Sportler an als die tatsächlichen Hobbysportler
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