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Wenn du mal ein bisschen die Suchfunktion bemühst findest du bereits diverse Diskussion zu deinen Fragen. Du wirst feststellen, dass es solche und solche Trias gibt:
Manch einer hält sich stoisch an einen Plan, manch einer ist etwas flexibler und konzentriert sich auf bestimmte Grundsätze und/oder Key-Sessions und manch einer trainiert nach Lust und Laune. Meiner Meinung nach gibt es hier im Forum für jeden der Ansätze gute Leistungen zu verzeichnen.
Du hast ja diverse Probleme angesprochen, die es teils sehr schwierig machen, einen Plan durchzuziehen:
-Wetter
-berufliche Belastung
-Familäres
-etc.
Dabei kannst du dir viel kontraproduktiven Stress einhalten. Es gilt also abzuwägen, aus meiner Sicht, welches das kleinere Übel ist. Der Stress durch das Einhalten eines starren (aber wohl nahezu optimal ausgerichteten) Plans mit dem Nachteil der obigen Faktoren aber dem Vorteil einer gut ausgeklügelten Steuerung deiner Leistungsentwicklung oder die ggf. nicht optimale Trainingssteuerung bei eher spontaner Planung, jedoch mit dem Vorteil von weniger (v.a. psychischem) Stress.
Persönlich halte ich mich zwar an gewisse Phasen und Trainingsinhalte, jedoch pausiere ich wenn ich müde bin und nicht wenn mir mein Plan das sagt (was denn, wenn die Ruhewoche in eine sonnige Phase fällt und du in einer Hochbelastungswoche Dauerregen angesagt hast?!? o.Ä.).
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