Zitat:
Zitat von rundeer
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Interessant finde ich, dass Nike alles rund um die Athleten rum akribisch geplant hat. Pacing, Windschatten, Verpflegung, Schuhe etc. Das Training hat man aber scheinbar vorwiegend so gelassen wie es schon bisher war. Als ich von dem Vorhaben zum ersten Mal gehört habe, dachte ich an Methoden wie beim Oregon Projekt. Mit Alter-G-Laufbändern, rund um die Uhr Betreuung und Computerprogramme, welche aufgrund irge welcher körperlicher Parametern das Training und die Erholung berechnen.
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Die Dinge, die du nennst (Alter-G-Laufbänder, Computerprogramme etc.) sind das, was man
damals als Erklärung für die erstaunlichen Erfolge der leichtgläubigen Öffentlichkeit serviert hat.
So ähnlich wie die Schildkrötenblutgeschichte einige Jahre früher als Erklärung für die Weltrekordflut chinesischer Läuferinnen herhalten musste.
Wenn du viel Zeit zum Lesen hast, findest du
hier eine sehr gute Übersicht, was Nike im Oregon-Project damals wirklich gemacht hat (und wahrscheinlich auch heute noch macht, denn Galen Rupp sowie Salazar arbeiten ja immer noch im Geheimen unter dem Schutz von Nike an sportlichen Rekorden und Medaillen, obwohl die Beweislage aufgrund mehrerer Kronzeugen längst erdrückend ist.
Die
wahren Methoden, die im Oregon-Project unter Albert Salazar zum Einsatz kamen, werden zur Zeit noch von der USADA untersucht, wobei die Untersuchungen aktiv von den Nike-Anwälten maximal behindert werden.
Bei kenianischen Spitzenläufern noch an die Wirksamkeit klassicher, archaischer Trainingsmethoden zu glauben, so wie es jetzt auch wieder Nike uns glauben lassen will, ist schon reichlich naiv, wenn man in den letzten paar Jahren mit offenen Augen durch die Sportwelt gelaufen ist.