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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Training bei ungewönlicher Rad-Lauf-Kombination
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Alt 02.05.2017, 21:02   #32
rundeer
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.958
Ich handhabe mein Training ähnlich wie vom Captain beschrieben. Mache auch öfters Duathlon, bin aber eher der Läufer/Bergläufer. Vom besagten Blog konnte ich sehr viel mitnehmen.
(Als ich in einem anderen Faden über Sinn und Unsinn von Training nach Plan oder Trainer meinen Ansatz und Bedenken kund tat, meinten einige so wird man nie das Maximum rausholen. Ich denke da anders)

Wieso es meiner Meinung nach so gut funktioniert? Weil sich nicht nur jeder anders gut erholt und jeder auf andere Reize besser anspricht, sondern man sich auch selber nicht immer gleich gut erholt. Je nachdem wie viel Stress man sonst noch hat, was man isst, wie man denkt und wie gut man schläft hat Einfluss darauf. Und das ist eben nicht immer gleich. Ausserdem passt man sein Training ja auch immer wieder an, setzt neue Reize, macht mehr Umfang, mehr Intensität etc. Da weiss man halt nicht immer im Voraus wann man wieder für einen richtigen Reiz bereit ist.

Aktuelles Beispiel: Weil ich heute Morgen (Urlaub) einen längeren Lauf mit vielen Höhenmetern hatte, wollte ich am Nachmittag nur noch locker aufs Rad. Weil die Beine aber richtig gut waren, wäre das fast schade gewesen. Daher bin ich erst mal ein paar Anstiege mit mächtig Druck hoch und hab dann Spontan ein Fahrtspiel gemacht. Irgendwann spürte ich, dass es zu viel wird , die Beine zu machen und ich keinen Druck mehr habe. Dann bin ich noch schön locker fertigngefahren bis ich auf gut 65 km kam. Das gab spontan einen sehr guten Reiz, der mir locker von der Hand ging. Ich habe mich angestrengt aber es hat Spass gemacht. Eu-Schmerz.

Morgen mach ich wohl was lockeres. Weil ich diese Woche noch 800m Intervalle laufen will, schaue ich mal wie ich am Donnerstag beisammen bin. Falls ich noch nicht frisch bin, mache ich sie halt erst am Freitag. Wann ich bereit sein werde, weiss ich noch nicht.
Ich weis nur dass es schade ist, sich zurückzuhalten wenn man sich quälen will genauso wie es keinen Sinn macht sich voll zu pushen, wenn man noch platt ist.
Ich bin übrigens auch schon mit der Absicht eines lockeren Läufchens losgerannt, habe dann gemerkt wie die Beine immer besser rollen und dann eine Stunde lang kontinuierlich gesteigert, bis ich am Ende 3:20 pro km lief.

Was man mit der Zeit auch rausfindet ist, wie man auf Reize reagiert und auf was man anspricht. Ich bin diesen Frühling nach 3 Monaten Grundlage (Umfänge, Sprints, KA) eine überraschend gute 10er Zeit gelaufen. Scheine darauf also sehr gut anzusprechen. Solche Dinge findet man raus wenn man experimentiert, auf den Körper hört und Anpassungen vornimmt.
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10 km: 30:48 - hm: 1:06:40
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