gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
4 Radtage Südbaden
Triathlon Trainings-
lager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
04.-07.06.2026
EUR 299,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Splitten des LL - was macht Sinn?
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 30.04.2017, 17:35   #30
ThomasG
Gesperrt
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.769
Vor ein paar Wochen hatte ich einen Infekt, der sich recht lang hingezogen hat und mich auch verunsichert hat.
Das hat mich ziemlich aus dem Rhythmus gebracht.
Fast drei Wochen bin ich gar nicht Rad gefahren und dann erst einmal recht wenig.
Ich erwähne das, weil ich die letzten zwei, drei Jahre viele lange Radtouren gemacht habe und dabei selten das Gefühl hatt, ich hätte energetische Probleme.
Was mir nach dem Infekt aufgefallen ist, dass ich öfter beim Radtraining ein Gefühl hatte, was ich schon lange nicht mehr hatte und was ich von früher her kenne.
Da kam es vor, dass ich mich so fühlte, als wäre ich leer im Sinne von ich hätte energetische Probleme.
Es kam vor, obwohl ich viel häufiger als sonst nach Läufen erst einmal eine Pause gemacht habe und etwas gegessen und getrunken habe und dann Stunden später noch eine Einheit auf dem Rad gemacht habe.
Das war auch gestern so.
Nach einem Lauf gab es erst eimal relativ viel zum Essen und dann ca. 4 Stunde später habe ich noch eine Runde auf dem Rad gedreht.
(Gestern habe ich nach einem für mich ziemlich flotten Lauf über 24 km wieder ziemlich viele kurzkettige Kohlenhydrate gegessen und bin ca. 4 Stunden später noch auf`s Rad für 90 km.)
Es hat glaube ich schon einen Einfluß auf den Stoffwechsel, wenn man kurz vor einer Einheit relativ viele kurzkettige Kohlenhydrate gegessen hat, besonders in Kombination mit einer relativ langen Laufbelastung unmittelbar davor.
Da könnte schon was dran sein, dass es aufgrund der Insulinausschüttung zu einer vorzeitigen Entleerung der Glykogenspeicher kommt.
Und das obwohl man ziemlich viel eingeworfen hat. (schätzungsweise so 1500 kcal und davon zumindst die Hälfte Kohlenhydrate).
Die letzten 20 km hatte ich nämlich das Gefühl mir geht der Brennstoff aus.
Danach habe ich sehr viel gegessen.
Heute morgen bin ich dann vermutlich mit ziemlich prall gefüllten Glykogenspeichern so zwei Stunden nach dem Frühstück gleich auf`s Rad.
Ich war natürlich von gestern angeschlagen und befürchtete mir würde wieder der Bernnstoff ausgehen gefühlsmäßig, wenn ich es übertreibe.
Es sind 155 km zusammengekommen und unterwegs gab es nur ein bisschen Wasser.
Gegen Ende der Tour hatte ich nicht das Gefühl der Brennstoff würde mir ausgehen.
Wenn man im Wettkampf also mal anfängt relativ viel und früh Kohlenhydrate zu konsumieren, muss man das u.U. den restlichen Wettkampf über beibehalten, sonst fährt oder läuft man an die Wand.
Das könnte eine Erklärung sein, warum manche glauben, sie kämem mit den eigenen Glykogenspeichern nicht besonders weit vor allem in Wettkämpfen und bei anderen ist das anders.

Geändert von ThomasG (30.04.2017 um 18:17 Uhr).
ThomasG ist offline   Mit Zitat antworten