Zitat:
Zitat von Jörn
Anders gesagt, wenn jemand Logik und Beweis als Mittel der Erkenntnis abstreitet, dann wird man auch keinen logischen Beweis finden können, der ihn überzeugt. Aber das ist eine dumme Einstellung, und das können auch beide Seiten erkennen, ganz gleich, wer auf welcher Seite steht.
Man kann sich also nicht auf den Standpunkt zurückziehen, die Religion würde generell jede Logik ablehnen.
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Die Logik wird ja nicht grundsätzlich abgelehnt, sie scheint nur nicht geeignet, um alles zu erklären und zu beweisen.
Einfaches Beispiel: Ich behaupte blau ist die schönste Farbe. Du findest aber rot sei schöner. Wie willst du mich mit Logik davon überzeugen, dass ich im unrecht bin? Siehe oben: Gefühle, z.B. Vertrauen etc. wirst du auch nicht logisch beweisen können.
Nur weil man eine Argumentationsmethode nicht als geeignet ansieht, sich dieser nach deiner Argumentation also verweigert, heißt das aber auch nicht, dass man sich einer Diskussion grundsätzlich verweigert.
Zitat:
Zitat von LidlRacer
Ohne die Kirche hätte allerdings auch kein Gläubiger seinen Glauben, denn er wüsste überhaupt nichts von dem ganzen Zeug.
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Auch ohne Kirche würde es einen Glauben geben. Er würde nur anders aussehen. Der Glaube hat sich vor der Kirche entwickelt.
Zitat:
Zitat von Jörn
Vielleicht können wir uns wenigstens darauf einigen, dass zumindest die Kirche sich von den Kirchenvertretern vertreten fühlt? Und dass zumindest die CSU sich von den CSU-Vertretern vertreten fühlt? Das ist ja nun nicht gerade "niemand". In Bayern sind es eine ganze Menge. Ich denke schon, dass ich das als Beispiel verwenden darf.
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Klar kannst du das, nur als Beispiel wofür?
M.