1842 wurde aus den Trümmern des Hamburger Brands der Alsterdamm aufgeschüttet, im Jahre 1947 wurde er nach dem Hapag-Manager Albert Ballin umbenannt.
Beim IM fällt gar nicht auf, dass es sich um eine unserer Prachtstrassen handelt, weil alles als Wechselzone eingezäunt ist. Es dürfte sich um eine der längsten Wechselzonen der Welt handeln. Aber der Ballindamm lohnt einen Besuch ausserhalb des IM: hier gibt es Geschäfte und Dienstleister, die ihresgleichen suchen. Privatbankiers, Luxusanwälte, Galerien nur für Deine Villa an der Elbchaussee, Auktionshäuser und natürlich das schon beschriebene Ballinhaus.
Ballin selbst machte die Hapag gross, sein Geschäftsmodell war die Auswanderung nach Amerika. Auf der Veddel gibt es ein Museum zum Thema Auswanderung, die Ballinstadt. Sehenswert. Als nach dem I. Weltkrieg Ballins Lebenswerk zerstört war, der Kaiser abgedankt hatte und der Krieg verloren war, nahm sich Ballin mit Gift das Leben.

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Typisches Gebäude am Ballindamm, das Kirchdorfhaus