Genau eine Woche lang hat es Trumpf geschafft, seine Wahlkampfversprechen 1:1 umzusetzen. Dabei hat er aber sich auch mit der Genehmigung von Pipelines durch Naturschutzreservate, dem geplanten Beginn einer Mauer zu Mexico oder der Kündigung des pazifischen Freihandelsabkommen vergleichsweise "einfache" Projekte ausgesucht
Es mag nur ein Detail sein, aber gestern, nach dem Besuch der britischen Premierministerin May
ist Trump in einem relevanten Punkt von seiner bisherigen Wahlkampfrhetorik entscheidend abgewichen, hat also offensichtlich einen Kompromiss mit GB geschlossen, indem er erstmals die strategische Bedeutung der Nato würdigt und diese nicht mehr für "obsolet" hält, wie zuvor im Wahlkampf.
Willkommen in der Realpolitik!
Die nächsten schmerzhaften Kompromisse werden anstehen, wenn es darum geht, illegale Einwanderer massenhaft abzuschieben, die zum Teil schon jahrzehntelang in den USA geduldet wurden. Für viele seiner frustrierten Wähler ist das eine echtes "Herzensprojekt", aber auch das wird ihm nicht ansatzweise gelingen ebensowenig wie sein Versprechen, dass Mexico für seine Mauer bezahlt.