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Thema: Umweltschutz
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Alt 15.01.2017, 13:22   #170
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.742
Zitat:
Zitat von Trillerpfeife Beitrag anzeigen
... warum dazu immer gleich der Untergang der Menschheit erwähnt werden muss.
Naja, das ist doch ganz einfach. Es geht doch nicht ums gute Gefühl für sich selbst, sondern darum, dass wir uns mit unserem Wohlstand, dem Höher-Schneller-Weiter zunehmend den eigenen Lebensraum entziehen.
Im August, ich meine am 8. (2016) hatten wir alle Resourcen aufgebraucht, die uns, sollten sie von selbst regenerieren, zur Verfügung stehen. Also soviel Wasser verschmutzt, soviel Luft verpestet, soviel Energie, Benzin verbraten, wie die Erde in einem Jahr verträgt, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen.
August! Das sind gerademal zwo Drittel!
Und es gibt keine Möglichkeit auf nen Dispo wie am Monatsende, wenn man mal über die Stränge geschlagen hat und dennoch die Miete überweisen muss.
Wir haben bereits jetzt soviele so grosse Probleme angehäuft, dass die Generation unserer Kinder nicht in der Lage sein wird, sie lösen zu können.
Ich bin überzeugt, dass die kleinen Veränderungen, die wir aktuell bereits zu spüren bekommen (Temperaturanstieg, heftigere Stürme und Regenfälle), irgendwann zu einem Ruck in der Natur führen werden, der einerseits nicht reversibel sein wird und andererseits zu Phänomenen und Veränderungen führt, die die Menschheit nicht überleben kann bzw. nur regional.
Nimm einfach beispielhaft mal an, die Stürme und Regenfälle der vergangenen Jahre werden noch ne Nummer heftiger und treten dann auch häufiger auf. Es sind also nicht nur immer ein paar Familien obdachlos, nachdem ihr Haus den Naturgewalten nicht standgehalten hat, sondern ganze Ortschaften, Landstriche...
Wie willste das dann aufhalten? Wo sollen die Überlebenden hin?
Wie sollen in der verbleibenden Zeit bis zum nächsten Sturm in Monaten oder vielleicht auch nur Wochen Bauten geschaffen werden, die dies überstehen?
Wie die Natur 'bekehrt', um die nötige Zeit zu gewinnen, Atem zu holen?
Keine Chance.
Irgendwann wird der Bogen soweit überspannt sein, dass die Natur fast schlagartig die Oberhand gewinnt und der Menschheit die bis dahin in Kauf genommenen und teilweise ignorierten schleichenden Veränderungen zum Verhängnis werden.
Das werden wir mit Spenden für die dritte Welt und die Tafel oder durch Vermeiden von Fleischspeisen weder verhindern noch beheben können und das persönliche Gefühl wird völlig irrelevant sein...
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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