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Bei Sutton gibt es drei Intensitäten: moderate, medium, mad.
Wenn diese Bereichr für die Profis reichen, dann sollte es auch für Altersklassenathleten gut genug sein.
Er legt viel Wert auf Körpergefühl. Man merkt ob man locker, mittel oder hart in die Pedale tritt - unabhängig vom Erholungszustand. Wenn man ein gutes Gefühl hat, braucht es auch nicht zwingend eine Leistungdiagnostik.
Wenn man gut erholt ist läuft man vielleicht im lockeren Bereich 4er Schnitt. An manchen Tagen läuft man als Triathlet aber zwangsläufig nicht erholt, weil sich in gewissen Phasen eine gewisse Müdigkeit anhäuft. Nun ist die lockere Pace an diesem Tag halt z.B. 4:25. Wer einfach nach Gefühl trainiert hat an beiden Tagen einen lockeren Lauf gemacht und ist zufrieden, er merkt ja gar nicht wirklich ob da ein grosser Unterschied war. Derjenige der alles Analysiert wird sich entweder hinterfragen (was baue ich plötzlich ab? Das ging doch letzte Woche schneller), oder er wird sich beim zweiten Lauf unnötig pushen (und so nicht mehr locker laufen) oder er wird sich beim ersten Lauf unnötig bremsen und somit nicht lernen entspannt schneller zunlaufen (Nee, lockerer Lauf darf nicht schneller als 4:25).
Auf jeden Fall kann Überabalyse Zeit und Energie kosten, die man in Training oder Regeneration stecken könnte.
Training ist simpel: Konstan arbeiten und auf den Körper hören
(In welchen Phasen man auch mal richtig müde sein darf und wie weit man es da treiben kann ist eine gewisse Kunst. Das wird man aber mit Erfahrung am besten selber rausfinden, weil es ohnehin sehr individuell ist).
Training ist nicht wie eine Kette die auseinanderfällt wenn ein Teilchen fehlt.
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10 km: 30:48 - hm: 1:06:40
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