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Alt 28.12.2016, 17:48   #1292
FMMT
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Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Odenwald/Neckar
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Zitat:
Zitat von Godi68 Beitrag anzeigen

Arbeitet man jetzt für später oder jetzt für jetzt? Arbeitet man für sich oder für andere?

Lieber FMMT, du als gefühlsbasierter Analyst, wie findet man eine Balance im Jetzt zu leben, ohne den Blick und die Zuversicht für die Zukunft zu verlieren?
Dass Thema ist ja bei mir eigentlich nicht ganz neu.
Wenn die Arbeit, in meinem Roth-Beispiel das Training, Spaß macht, ist es eine win-win Situation. Man träumt das ganze Jahr, ist dank dem Sport besser drauf und hat die Chance auf ein Sahnehäubchen(Finish in Roth).
Mittlerweile gibt es bei mir fast nur noch solche mental aufbauenden Einheiten, passt also.

Es gibt auch die Arbeit für andere, da sehe ich den Einsatz in der Firma oder in der Familie. Ehrenamtlich war ich rund 30 Jahre teilweise sehr intensiv tätig, momentan ist es mir allerdings zu viel. Ich hoffe, hier in einigen Jahren, wenn sich verschiedenes geklärt hat, auf einen Neueinstieg.

Den Blick auf die Zukunft verliere ich nicht, dies ist eher mein Manko, mit dem ich leben muss.
Ich bin es gewohnt weit im Voraus zu denken und zu planen, hilfreich im Schach, in der Firma oder im Leben. Nicht so toll ist es, wenn man mit reichlich Fantasie ausgestattet in eine leichte Negativstimmung gerät. Dann sieht man plötzlich lauter Gefahren oder mögliche Unglücke, eine doofe Abwärtsspirale .

Ich versuche mir anzugewöhnen den Tag im Jetzt zu genießen. Ich habe es, glaube ich, schon einmal geschrieben: so zu leben, als ob es dein letzter glücklicher Tag wäre, aber auch so, dass du mit gutem Gewissen den neuen Tag erwarten kannst.

Die Zuversicht hole ich mir vor allem von meiner Familie oder von lieben Freunden, die ich auch hier häufig erleben darf .
Trotzdem ist es natürlich nicht leicht, wenn diese Burg bedroht ist und sei es nur durch die ganz normalen Gefahren oder Veränderungen, die das Leben mit sich bringt. Das und die Sorge aufgrund meiner nervlichen Beeinträchtigungen diesen Herausforderungen zukünftig nicht gewachsen zu sein, sind meine größten Ängste.
Ich kenne also durchaus die Situation, mit der du jetzt klar kommen musst .
Aber es gibt irgendwie immer Hoffnung. Von echten Schicksalschlägen blieb ich zum Glück bisher verschont und warum auch immer, ob durch Zufall oder von guten Mächten geborgen, jeder neue gute Tag hilft Routine und Sicherheit zu gewinnen.
Dazu gehört auch das Loslassen, Vertrauen können, was mir noch schwer fällt. Ich habe gerne alles unter Kontrolle(Nemo-Papa ).
Toi, toi, toi, für dich und alle anderen, dass wir uns weiterhin über so Nebensächlichkeiten wie Zeiten im Sport freuen und seltener auch mal ärgern dürfen und das wir ebenso von neuen Abenteuern träumen und diese erfolgreich meistern.
__________________
Meine Sehnsüchte:
Glückliche Familie , Freude am Sport und immer Sonne im Herzen
Challenge MS, für das Gefühl des "Ich kann noch"

Das Leben ist zu kurz für Beinschlagtraining

Geändert von FMMT (28.12.2016 um 18:52 Uhr).
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