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Zitat von MattF
Selbst wenn es eine naturwissenschaftliche Erklärung für den Urknall gibt, muss man sich danach ja fragen was dann da davor war.
Dass die Frage nicht geklärt ist, heißt aber auch nicht, dass sie nicht klärbar ist.
Im übrigen sind das alles nur Modelle und nicht die Wahrheit.
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Eben.
Einstein ist in seiner Theorie eher an Aristoteles' Substanzontologie als an Newton und Galileis Systemontologie orientiert. Einstein hat beides ineinander übergeführt, mit Gewinnen aber auch Verlusten, und eine Strukturontologie entworfen. Mit Hilfe von Newton und Galilei gelang es ihm die Substanzontologie des Aristoteles zu operationalisieren. Wenn man so möchte.
Die Frage nach den ersten Dingen in der Welt ist metaphysisch, und damit Gegenstand der Philosophie.
Was war vor denen Dingen in der Welt? Aristoteles spricht vom unbewegtem Beweger. Die alten griechischen Philosophen gingen von einer Schöpfung "ohne Anfang und Ende" aus.
"Verschörungstheoretiker" sprechen das animal bipedes betreffend auch von philosophischer Erkenntnisfähigkeit, Psychologen hingegen von Intelligenz, was sich von lat. intus und lat. legere, einsehen, hineinsehen ableitet. In diesem Zusammenhang sind auch Sätze von I. Kant interessant. Manche seiner Formulierungen waren so dermaßen rund, dass man nicht mehr unterscheiden konnte ob Kant ein Genie oder ein Idiot war. Natürlich war er Letzteres nicht. Nur hatte Kant eben auch Mühe mit den "universitären Kleingeistern".
Heute spricht man auch vom Multiversum. Womöglich gibt es mehrere Urknälle/Urknalls.
Um bei Kant zu bleiben und unter Bezug auf Einstein füge ich dem an: aus seiner sich selbst verschuldeten Unmündigkeit befreit hat sich, wer durch den Mut der Bedienung seines eigenen Verstands den Urknall bei sich selbst erlebt hat.
Denn das Schicksal beschützt kleine Kinder, Narren und Menschen die dem Triathlonsport frönen.
