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Zitat von qbz
Das NZZ, FAZ, SZ u.a. im Kriegsfall ohne Vorbehalt nachweislich schon falsche Nachrichten publiziert haben, die als Kriegsanlass dienten, dazu sagst Du in Deiner Rechtfertigung nichts. Stattdessen unterstellst Du jemanden, der einfach nur kritisch an bestimmte Nachrichten herangeht, eine "verschwörungstheoretische" Interpretation. Mindeststandard wäre, wenn die Medien schrieben: Das Pentagon teilt mit, dass ... , stattdessen hiess es in seriösen Medien: Nordvietnamesische Schnellboote feuern auf USA Kreuzer" oder ähnlich.
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Erstens muss ich mich nicht rechtfertigen - wieso forderst Du das überhaupt? Wir diskutieren hier einfach. Und zweitens: verschwörungstheoretische Interpretation unterstelle ich jedem, der (ohne plausible Hinweise auf das Motiv einer redaktionellen Entscheidung) unterstellt, dass diese aus Gründen der Manipulation gefallen sei.
Dass falsche Nachrichten publiziert werden, bestreite ich ja gar nicht. Die Frage ist aber, ob ich das einfach als "Fehler" betrachte, so wie in jeder Berufsgruppe Fehler passieren. Oder ob ich dahinter eben grundsätzlich böse Absicht vermute. Wenn ich böse Absicht unterstelle, muss ich dafür wie schon geschrieben zumindest einigermaßen plausible Hinweise anführen - womit wir allerdings wieder bei einer Bewertungsfrage wären, nämlich was ich als "plausibel" ansehe. Das oberflächliche: Schreiben eh all was sie wollen, sind eh alle gekauft, manipulieren uns, usw.... Sei mir nicht böse, aber das ist meiner Meinung und Medienkenntnis nach tatsächlich nichts anderes als verschwörungstheoretisches Geschwafel.