Zitat:
Zitat von Hafu
Reagan hat das vor 30 Jahren auch schonmal gemacht: Steuern für die Reichen massiv gesenkt und massive Ausgabenprogramme für Militär und Infrastruktur gestartet (für die er dann natürlich massiv die Staatsverschuldung steigern musste).
Das hat ein paar Jahre lang gar nicht so schlecht geklappt, was das Wirtschaftswachstum anbelangt.
Allerdings würde eine derartige Politik wie von Reagan heute nicht mehr hinhauen, u.a. auch weil ein einzelner Staat,selbst wenn er so mächtig ist wie die USA kaum noch Inflation und Zinspolitik wirksam und nachhaltig beeinflussen kann und die Staatsverschuldung der USA ohnehin schon so hoch ist, dass sie sich kaum noch wesentlich steigern lässt. Zumindest nicht via staatl. Anleihen, die dann mit Zinsen bedient werden sondern allenfalls noch über Verhökern der Inlands-Infrastruktur wie Häfen, Unternehmen, Immobilien etc. an ausländische Investoren (in Frage kommen da v.a die Chinesen). Das wäre sicher das letzte, was Trump machen würde um zu Geld zu kommen.
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ich bin entschieden anderer Meinung in dem Punkt der Schuldenaufnahmefähigkeit der USA. Die haben immer noch AA+. Und wenn er über ein klassisches Stimulationsprogramm das Wirtschaftswachstum tatsächlich verdoppelt (von 2 auf 4%) dann rennen ihm die Kreditgeber die Türen ein. Infrastrukturmassnahmen sind dazu ja ein probates Mittel. Erst auf Staatskosten mit frischer Verschuldung bauen und dann privatisieren. Das kann funktionieren