Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Mit anderen Worten: Euer Trainer ist von den direkten Leistungsvorgaben (Geschwindigkeit) zu physiologischen Vorgaben (Puls) gegangen. Wenn ich Dich richtig verstehe, plädierst Du für die ursprünglichen Leistungsvorgaben, also z.B. 1:20min für 100m mit 20s Pause.
Beim Radfahren nimmst Du die gegenteilige Position ein: Leistungsdaten und -vorgaben seien möglicherweise unnütz, Puls und Gefühl seien besser. Ist Dir das bewusst, oder verstehe ich Dich falsch?

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Früher sind wir normalerweise nach Abgangszeit geschwommen, damit kann man sehr gut steuern und ist softer. Ich mache das heute auch so. Dann kann ich jeder Bahn entsprechend vorgeben ("z.b. alle 2:00 / 1:45 / 1:30 ab").
Beim Radfahren hatte ich eine 3km Intervall-Strecke und eine lange "Haustrecke". Beim Laufen die Bahn und auch eine längere Hausstrecke.
Letztendlich also nur die Uhr, die Strecke und natürlich die Trainingskollegen. Wenn ich einen im Verein habe, der Triathlons gewinnt, muss ich so lange mit ihm trainieren, bis ich ihn im Training "vernichte" (so spaßten wir immer), dann schlage ich ihn auch im Rennen und gewinne.