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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Zehntausende Pariser demonstrieren gegen "Homo-Ehe"
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Alt 24.10.2016, 18:44   #601
Campeon
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Matthias75 Beitrag anzeigen
Das heißt, du störst dich nur am Begriff "Ehe", vielleicht auch am Begriff "Heiraten" in Verbindung mit gleichgeschlechtlichen Paaren?

Mir kommt das etwas spitzfindig vor: Sie sollen das gleiche tun dürfen aber es muss (aus welchen Gründen auch immer) anders heißen.
Genau.
Ist das hier nicht das Forum von Spitzfindigkeiten aller Art?
Genau.

Zitat:
Zitat von Antischwimmer Beitrag anzeigen
@Campeon:

Aber du brauchst doch auch keinen Mann heiraten wenn du nicht möchtest (ich gehe mal davon aus dass du ein Mann bist).

Wo ist DEIN Nachteil wenn ein Mann ein Mann bzw eine Frau eine Frau heiratet?

Ich bin sogar momentan ganz gegen heiraten. Die Erfindung des Heiratens überzeugt mich nicht, aber das ist MEINE Entscheidung. Wenn andere heiraten wollen, sollen die das dürfen, unabhängig der sexuellen Orientierung.

Warum soll ich gegen etwas haben, wodurch ich keinerlei Nachteile habe?

Ich möchte, dass Menschen glücklich sind, und wenn andere glücklich sind, weil sie heiraten dürfen, dann find ich das schön.
Mache ich auch nicht, bin Hetero und seit 29 Jahren verheiratet und glücklich.

Wenn du gegen das Heiraten bist, ist das deine Entscheidung, die ich akzeptiere, nicht verstehe, aber akzeptiere.

Akzeptiere doch auch ganz einfach, das für mich die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist.

Klar ich möchte auch das Menschen glücklich sind, mir egal ob Hetero oder Homo oder was weiss ich.

Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Du suggerierst Dir selbst, Du "wärest nicht gegen Homosexualität". So wie ich es verstehe, machst Du Dir da selbst etwas vor.

Denn Du sagt, dass bestimmte Menschen nicht gut genug sind für etwas, wozu Du selbst gut genug bist. Diese Art der Selbstgerechtigkeit und Selbstüberhöhung ist meist ein zentrales Argument von religiösen Menschen, vor allem von Katholiken.

Dein Argument, dass es einfach nicht dasselbe wäre, ist nicht zu treffend. Zwar ist die Geschlechter-Kombination unterschiedlich, aber der Akt der Eheschließung und die anschließende Art der Partnerschaft ist 100% identisch. Und genau deshalb ist es eine Ehe, selbst dann, wenn es offiziell als "eingetragene Partnerschaft" bezeichnet wird (um des lieben Frieden willens).

Die aktuelle Rechtsprechung sagt, dass eine Diskrimierung nicht vorliegt, wenn die jeweiligen Rechte gewährt werden, auch wenn es nicht "Ehe" genannt wird. Insofern deckt es sich erstmal mit Deiner Einstellung.

Warum bist Du gut genug für die Ehe, andere aber nicht?
Du willst mir einreden das ich mir was suggeriere?
Du kennst mich doch garnicht, diese Meinung steht dir garnicht zu, in keinster Weise. Da solltest du mal schön den Ball flach halten.

Ich habe geschrieben ich bin katholisch getauft, mehr nicht.
Ob ich religiös bin, kann ich garnicht sagen, ich sage mal so, ich achte die wichtigsten Gebote, das reicht mir.
Ich klaue nicht, bringe niemanden um, trachte keinem nach seinem Hab und Gut usw.

Na und ich bin einigermassen mit der aktuellen Rechtsprechung im Einklang, also ist doch alles gut.

Weil ich eine Frau geheiratet habe, ganz einfach.
Standesamtlich und kirchlich!
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