Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Zu prüfen wäre demnach, ob folgende Punkte gegen eine Homo-Ehe sprechen:
- die Rechte und Freiheiten anderer
- die gerechten Anforderungen der Moral
- der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles
Welcher dieser Punkte trifft nach Deiner Meinung am ehesten zu, um die Homo-Ehe zu verbieten?

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Die Prüfung ist eine (deine) Herleitung, die nicht korrekt durchgeführt wurde.
Die objektive Prüfung einer subjektiv hergeleiteten Annahme ist nämlich nicht richtig.
Noch dazu, wo es für diese Herleitung einen objektiven Fakt gibt, nämlich den, dass kein Menschenrecht auf Ehe aufgrund der Neigung besteht.
Du hättest dir diese Herleitung also eigentlich sparen können.
Alle anderen Punkte, nämlich Diskriminierung etc. stehen hier nicht zur Debatte, weil jeder hier seine Vorlieben ausleben kann wie er will.
Die Frage des moralischen Aspektes kann gern demokratisch abgestimmt werden. Ich wäre für eine Homo Ehe.
Wofür ich nicht bin, sind Totschlagargumente zu kreiiern (du hattest es anders bezeichnet, wenn sich jemand Hilfskrücken bedienen muss) um seiner Meinung den unwiederlegbaren Hintergrund zu geben.
Keiner hat ein Grundrecht auf eine rechtsstaatliche Ehe. Keine Homos, keine Heteros keine Kinder.
Das der Staat mit ein paar seiner Bürger nun einen (diesen) Vertrag eingeht, grenzt die anderen Bürger in ihren Grundrechten nicht automatisch aus.
Auch sie haben das Recht, so einen Vertrag mit dem Staat auszuhandeln