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tuben hat mir einen Buchtipp gegeben (Roth: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten), in dem ich was gefunden habe, das ich hier gerne zur "Glauben /Wissen" Debatte einwerfe:
"Entscheiden im Sinne des rational choice-model ist eine Illusion. Der menschliche Verstand kann komplizierte Entscheidungssituationen allein gar nicht bewältigen. Es gibt rein rationale Abwägungen aber keine rein rationalen Entscheidungen. Alles was wir entscheiden, wird im Lichte des emotionalen Erfahrungsgedächtnisses entschieden.
Das rational-choice-modell weicht dramatisch von der Art ab, wie Menschen wirklich Entscheidungen treffen. Menschen weichen auf Heuristiken aus, die überraschend wirksam sind. Sie nehmen dabei Ungenauigkeiten und Risiken in Kauf und begnügen sich mit suboptimalen Lösungen."
Glaubensfragen sind nach dieser Ansicht wahrscheinlich Heuristiken und werden im emotionalen Erfahrungsgedächtnis entschieden.
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