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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Übergriffe von Hunden, was tun?
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.08.2008, 02:28   #187
tobi_nb
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von drullse Beitrag anzeigen
Ansonsten bleibt mir nur festzustellen, dass diese Diskussionen genauso laufen wie die mit Rauchern und Nichtrauchern: es gibt keinen Konsens. Ich werde weiterhin aggressiv auf die genannten Problemfälle reagieren und es ist mir egal, ob jemand meint, das könnte man ja auch ganz anders lösen, denn: derjenige ist nicht dabei und kann die Situation daher nicht einschätzen. Damit ist für mich hier die Diskussion zu Ende.
Hallo Drullse,

Das triffst (leider) genau.

Ich habe(hatte) auch null Verständnis für nicht angeleinte Hunde und Ihre Besitzer. Egal wie erzogen der Hund ist, oder nicht. Bei Leinenzwang gehört der Hund an die Leine. Irgendwie scheint bei vielen der Blickwinkel verrutscht zu sein. Hunde sind Tiere, und haben keine fremden Menschen zu belästigen! Und das Radfahrer manchmal bei Rot fahren, ändert daran wenig.

Bedauerlicherweise ist man jedoch dem Hund (meistens) unterlegen.
Drullses Weg hab ich durch:
Ich wurde vom Hund gebissen, Tollwutspritzen in Bauch, Hunde verprügelt, Hundehalter verprügelt, Hundehalter angezeigt, selber einen Hund gehabt usw. usw. Mit einer bzw. DER Erkenntnis:

Alles was man macht, um bei einem Hundehalter eine Reaktion zu erzwingen, nachdem der Hund gegenüber dem Läufer eine Reaktion gezeigt hat, betrifft nur DIESEN Hundehalter. Also selbst wenn man sich mit ihm versöhnt, seinen Hund einschläfern läßt, sich ärgert, sich nicht ärgert oder sonstwas es trifft immer nur diesen EINEN Hundehalter. Am nächsten Tag läuft man wieder und läuft Gefahr, dass das ganze Spiel von vorne losgeht.
DENN EINES IST FAKT: MAN KANN NICHT ALLE HUNDEHALTER DAZU BRINGEN IHREN HUND ANZULEINEN ODER IHREN HUND ORDENTLICH ZU ERZIEHEN.
Bleibt nur eine Alternative (so blöd und ungerecht es auch klingt) Der Läufer MUß sich der gegegeben Situation anpassen und dem (noch so blöden Hundehalter) unterordnen, da er der Schwächere ist. (Welcher Mensch geht schon bei Fußgängergrün über die Ampel, wenn er erkennt, dass ein Auto heranrast und bei rot rüberbrettert)

Aus dieser Erkenntnis habe ich persönlich seit ca. 3 Jahren keinen Stress mehr mit Hunden, weil ich:

1. versuche jeder gefärhlichen Situation aus dem Weg zu gehen

2. wenn 1. nicht funktioniert und der Hund relativ klein ist: anhalten, dem Hundehalter/in zulächeln, in ein nettes Gespräch verwickeln und Fragen ob der Hund handzahm ist und man ihn anfassen darf, dann hinhocken und ein bißchen mit dem Hund spielen

3. wenn 1. nicht funktioniert und der Hund relativ groß und agressiv ist bzw. der Hundehalter schon einen agressiven Eindruck macht: Stehen bleiben, keinen Ton sagen, und warten, bis der Halter seinen Hund im Griff hat.

Mit diesen 3 Regeln fahre ich bisher sehr gut. Und da ich Hunde sehr gern hab, macht es mir sogar richtig Spaß mit den Haltern zu "quatschen"
Und selbst bei Intervallen oder TDL, wo`s auf Zeit ankommt verhalte ich mich so. Man sollte nur nicht vergessen, die Uhr abzustoppen.
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