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Ich habe die Rollwende mal im Schulsport gelernt und seitdem (ca. 1988) insgesamt keine 500 Rollwenden mehr gemacht. Hauptsächlich weil ich die Luft anderweitig benötige, es mir alle 23 bzw. 45 sec viel Konzentration abverlangt (die ich auch anderweitig benötige) und ich immer Angst habe mit einem evtl. hinter mir Schwimmenden zu kollidieren (bei der Kippwende sehe ich besser wo ich hinwende).
Heute hatte ich dann mal eine Bahn ganz alleine und da habe ich's animiert durch diesen Thread mal wieder probiert - es lief überraschend gut: 78 Rollwenden bei 2x1000m und am Ende standen 15:30 und 15:37 auf der Uhr bei einem Anstrengungsgrad, bei dem ich sonst 15:55-16:05 schwimme. Lediglich drei waren komplett verkorkst (2 zu nah am Rand, eine zu weit weg).
Fazit: Entweder habe ich durch meine Konzentration auf die Wenden die Anstrengung nicht gespürt oder eine Note-4-Rollwende bringt bei mir gegenüber einer Note-2-Kippwende rund eine halbe Sekunde. Dennoch: Als Trainingsgimmick werde ich's zwar immer mal wieder einbauen, aber im Wettkampf sind mir Luft und Kollisionsfreiheit wichtiger.
Grüße
A.
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