Zitat:
Zitat von su.pa
Aber wenn Du Deinem Kollegen seine Leistung madig redest, dann ist das doch auch wieder subjektiv beurteilt von Dir. Wer sagt denn, dass sie objektiv gesehen schlecht ist? Alle die Schneller sind? Dann drehen wir uns wieder im Kreis, weil für alle die langsamer sind ist es wieder eine tolle Leistung.
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Er ist ja ein "schneller", der zB durchaus den Radsplit einer LD deutlich unter 5h fahren könnte oder die Feierabend 100km gehen auch schon mal deutlich schneller weg. Und darum finde ich es um so "blöder" wenn er eine für ihn absolut normale Leistung als Heldentat bewundern lässt.
Edit meint grad:
Anders betrachtet ist es ja gerade die Situation, die einen schnellen Sportler in eine komische Situation bringen kann. Mein Radfahrer macht für ihn eine normale Trainingsausfahrt völlig im grünen Bereich. Im Gespräch wird er dafür bewundert, weil andere diese Leistung nicht richtig einschätzen können. Geht er hin und revidiert die Meinung der anderen, in dem er die Glorifizierung ablehnt und darauf hinweist, dass es eine völlig normal Leistung für ihn ist, dann wird er in den Augen der "Nichtwisser" noch mehr zum Aufschneider. Lässt er sich für die "normale" Leistung feiern, sieht er in den Augen der Wissenden aus wie ein Aufschneider. Ein Dilemma.
Ich halte es da wie Arne, ich kenn meine Leistungsfähigkeit und versuche realistische Ziele zu definieren. Verfehle ich die bin ich unzufrieden und stehe auch dazu. Erreiche ist sie, bin ich zufrieden und stehe dazu, hau ich aber richtig einen raus und übertreffe die Ziele, dann freu ich mich wie Bolle