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Mein DTU Resümee:
Ich bin immer noch enttäuscht, wie unprofessionell sich die DTU in der Nominierung verhalten hat. Im Frauenrennen wäre mit einer "Helferin" sicher mehr drin gewesen, das zeigen die Rad- und Laufzeiten von Haug, auch wenn es selbst dann für ganz vorne nicht reicht. Lindemann wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich ihren Weg machen.
Dass wir bei den Männern gar niemand an den Start bringen, obwohl die Plätze, wie bei den Frauen, mit viel Aufwand von den Athleten verdient wurden, ist einfach nur peinlich (auch wenn ich das Wort gar nicht mag, hier ist es angebracht).
Für professionelles Verbandsverhalten sind Funktionäre eigentlich da und ich bin mal gespannt, ob das ehrlich reflektiert wird und ggf. zu Konsequenzen führt. Das gilt auch dafür, dass wir zwar in der "Breite" mit 2 und 3 Startplätzen im olympischen Zyklus ordentlich vertreten waren, Spitzenleistungen aber seit einigen Jahren ebenso fehlen. Und da ist das Resümee von Lorang ("Wir sind natürlich enttäuscht und hatten uns bessere Resultate gewünscht. Vor diesem Rennen haben wir alles in die Vorbereitung investiert und beide Athletinnen standen auch fit am Start, aber leider hat es nicht wie erhofft geklappt.") leider auch dieses Mal stellvertretend für die Statements, die seit Jahren von Ebli/Lorang kommen und uns immer wieder vertrösten. Auch hier bin ich auf ehrliche Reflexion und potenzielle Konsequenzen gespannt.
Die DTU hat sich im Zyklus nicht unbedingt schlechter positioniert als manch anderer Fachverband, aber bestimmt auch nicht besser. Das ist offenbar noch Potenzial, wenn es nicht einfach heißt: Weiter so, eigentlich sind wir ja dran!
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