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Nur rumzuliegen und zu warten bis die Schnatte wieder zu ist, nein, das kam irgendwie von Anfang an nicht in Frage. Nicht nur, weil der Körper vor dem ersten Höhepunkt irgendwie in Schwung gehalten werden will. Auch weil ich denjenigen Menschen gehöre, die am Abend irgendwie nur wirklich zufrieden sind, wenn sie sich zumindest etwas verausgabt haben.
Meine Oberkörpermuskulatur ist durch das Training der letzten Wochen etwas verbraten worden. Daran galt es nun wieder zu arbeiten. Ich schwimme zwar nicht mehr, bin aber vom Potential einer starken oberen Hälfte auch für Duathleten überzogen. Schliesslich können dich auch die Arme, via Rumpf, gewissermassen nach vorne treiben.
So lernte ich das Studio etwas kennen und reservierte nachmittags jeweils eine bis eineinhalb Stunden für Liegestützen, Klimmzüge, Rumpfbeugen, Rückenübungen und Boxen. Nach dem Training fühlte ich mich jeweils gut. Schon alleine für den Hormonhaushalt scheint es Sinn zu ergeben. Schliesslich kann hartes Ausdauertraining auch das Testosteron senken.
An drei Tagen setzte ich mich zudem für 2x15 Minuten an den Armergometer und kurbelte mal auf ungewohnte Art und Weise. Schnell merkte ich, wie sich mein Körper nicht an diese Art von drehen gewohnt ist. Aber die olympischen Ruderer auf dem Bildschirm waren irgendwie eine gute Motivation einfach weiter zu pushen.
Die Woche macht irgendwie unerwartet Spass. Ich werde weiter versuchen, das Beste daraus herauszuholen.
Morgen schaut dann der Fachmann mal, wie gut der Riss schon geschlossen ist.
Grüsse
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10 km: 30:48 - hm: 1:06:40
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