|
Intensive Einheiten waren früher immer so eine Art Hassliebe. Davor hatte ich häufig ein ungutes Gefühl, vielleicht war sogar etwas Furcht dabei. Danach fühlte ich mich aber umso zufriedener, so halb zerstört nach getaner Arbeit. Ich hab es damals oft auch etwas Übertrieben mit solchen Einheiten. Zu oft, zu intensiv, zu lange im roten Bereich.
Nun hat sich das allmählich etwas geändert. Einerseits kann ich mich nun vermehrt zurückhalten und Sinnvolles von Zerstörerischem unterscheiden. Andererseits machen mir die Einheiten selber auch immer mehr Spass. Schliesslich ist es ja jedes Mal einen kleinen Test gegen sich selber. Und irgendwie tut es auch einfach gut, mal im roten Bereich zu agieren. Vom Gefühl danach ganz zu schweigen.
Heute war wieder Mal so ein Tag. Reserviert für Würze:
Ich bin mit dem Rad 40 Minuten zügig eingefahren, inklusive 4 Sprints im Sitzen. (Ich will ja mehr Power aus Hüfte generieren können).
Danach 7 mal 3 Minuten ziemlich hart, mit 90 sek. Erholung.
Anschliessend heim gefahren und den kurzen Anstieg vor unserem Haus nochmal am Anschlag mitgenommen.
In die Laufschuhe und 10 mal 1 Minute hart am Berg mit 1 Minute Pause
15 Minuten barfuss auslaufen und 15 Minuten ausfahren.
Am Nachmittag dann noch eine Stunde Rad als Rekom. Ich hab dann aber schon gemerkt, dass die Beine schon was gearbeitet habe. Mehr als Gondeln war eh nicht mehr drin.
Am Wochenende war ich jeweils ganz locker so plus, minus 60 Kilometer auf dem Rad. Am Sonntag kam noch etwas Stabi dazu.
Gestern gab es Lauf ABC und einen Lauf gefolgt von mehr Stabi. Am Nachmittag war ich dann noch etwas zügiger gefahren. In zwei Stunden kamen in einem steten auf und ab doch immerhin 1000 Höhenmeter zustande.
Morgen wird ruhiger. Und dann wieder von vorne.
Grüsse
__________________
10 km: 30:48 - hm: 1:06:40
|