Zitat:
Zitat von Pascal
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Was ist denn der "wirkliche" Hintergrund all jener Gewalttaten? Und warum sollte es zweitrangig sein, dass all jene Attentäter den Islam als Vehikel benutzten? Es ist doch nicht so, dass es bekannte Fälle aus jüngster Zeit gibt, wo sich Franziskanermönche oder katholische Nonnen mit Sprengstoffgürteln auf Wochenmärkten in die Luft sprengen. Das tun auch japanische Sushiköche und Triathleten nicht.
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Das politische Hintergrundproblem und der Anstieg der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, Afghanistan, Tschetschenien nach Europa und USA entstand - nüchtern betrachtet und nach Meinung von Kennern dieser Regionen -
auch durch die Waffen und Politik der NATO, mithilfe derer ehemals stabile Staaten wie Irak, Syrien, Libyen in "failed States" umgewandelt wurden. Solange islamistische TschetschenInnen im Kaukasus oder in Moskau sich und Unschuldige in der U-Bahn in die Luft sprengen (und nicht in Boston beim Marathon), solange Syrer in Damaskus sich und andere durch Autobomben morden (und nicht in Europa), sprachen die Medien in DE jeweils von Oppositionellen und es war "insgeheim" willkommen, weil man Regierungen bewusst destabilisieren wollte. Die USA und die NATO arbeite(te)n in der Vergangenheit mit islamistischen Kräften im Ausland fallweise zusammen, welche die NATO in Europa und Deutschland jeweils als Terrororganisationen einstufen, im Ausland als (irgendwann mal) willkommen gewesene Opposition. Letztlich war Deutschland schon zum ersten Mal extrem involviert, als in Hamburg die Atta-Studenten-Al-Quaida-Gruppe, dessen führender Kopf (Bin Laden) davor mal mit dem USA-Geheimdienst engstens zusammenarbeitete, (angeblich?) unbemerkt von allen Geheimdiensten 9/11 vorbereitete,
Meine persönliche "Pro Asyl" Einstellung ändert sich durch solche Anschläge in Europa nicht, im Gegenteil: der Schutz für Flüchtlinge, erscheint mir umso notwendiger. Sie bekommen hoffentlich mal die Chance, ihre Heimat friedlich wiederaufzubauen oder vom Ausland aus mitzuhelfen!