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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ribose im Sportgetränk
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Alt 09.07.2016, 15:21   #8
tridinski
Szenekenner
 
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Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Vulkaneifel2Wetterau
Beiträge: 4.714
"Die Antwort" zum Thema Ribose kenne ich auch nicht, auch keine Studien bzgl. Ribose im Ausdauersport, für mich klingt das aber interessant genug als dass ich damit mal experimentieren werde, hab grad mal nen Pott Ribose bestellt.

mal so ganz grob als Hausnummer:
- Glykogenspeicher in der Muskulatur ca 500gr = 2000kcal
- Fettspeicher in der Muskulatur ca 400gr aber 3600kcal!
- Aufnahme von Kohlenhydraten durch die Nahrung im Wettkampf ca Körpergewicht in kg in gr (75kg Athlet kann ca max 75gr KH aufnehmen), 75gr=300kcal (das ist ziemnlich hochgegriffen, realistisch wohl deutlich weniger)

Der größte Einzelvorrat hier sind die intramuskulären Fettspeicher. Selbst wenn der Wettkampf 10h dauert und jede Stunde 300kcal aufgenommen werden sollten, was beim Schwimmen schonmal schwer fällt, kommt man hier auf max ca. 3000kcal.
Wichtig ist auch der Unterschied Intramuskuläre Fettspeicher zu Depotfett (zB am Bauch).

Weitere Fakten:
- Fett wird aus den Zellen am besten freigesetzt/ins Blut abgegeben und in die Muskeln zur Verbrennung transportiert, je niedriger der Insulinspiegel ist
- Ribose verusacht Null Insulinausstoss
- Ribose hat im Vergleich zu Maltodextrin aber eine viel kürzere Kettenlänge und eine viel höhere Osmolarität, so dass ein Teilchen Malto, welches durch die Darmwand ins Blut gelangt mehr Energie transportiert als ein Teilchen Ribose.

Macca spricht von "Coke, the best sports drink in the world". Für 2x Kona hats immerhin gereicht, obwohl da Kettenlänge und Osmolarität ähnlich "schlecht" sind wie bei Ribose, nur dass der Insulinausstoss wieder sehr hoch ist (auch schlecht). Kann also gar nicht funktionieren

Fructose: Ja, das wird auf einem alternativen Weg verstoffwechselt, sorgt aber gerne auch für Magenprobleme wenn unter Belastung konsumiert
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Grüße

Tri-K
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