Ich wußte von Anfang an, dass ich mit einem Trainer arbeiten will. Warum? Ich bin einfach viel zu konzept- und planlos, als dass ich mich selbst coachen könnte... selbst wenn ich den Plan eines Portals nutzen würde. Diese wären mir viel zu unflexibel. Mein Coach konnte auf sowas immer reagieren, hat meine Auf und Abs wunderbar integriert, ich bin mit ihm auch im Trainingslager gewesen (gut, das hat er selbst organisiert, aber trotzdem

), fahre ab und an mit ihm Rad und wenn was ist, kann ich ihn immer anrufen.
Er hat gerade beim Laufen und Radfahren viel aus mir rausgekitzelt (gut, auch nicht so schwer, wenn man konzeptlos ist wie ich). Meine erste OD ohne Coach war lahm (3:09h), im ersten Jahr mit ihm konnte ich mich bis auf 2:35h verbessern und dieses Jahr konnte ich schon unter 2:30h landen. Auf meiner diesjährigen MD bin ich den HM in 1:42h gelaufen... vor dem Training bei ihm konnte ich den HM nichtmal "solo" unter 1:45h schaffen.
Aber nur, weil es bei mir passt und die Umstände sitzen, heißt das nicht, dass es für andere passt. Auch muss ich nicht ewig bei ihm bleiben. Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem Coaching und wenn jemand einen Coach suchen würde, würde ich meinen sofort weiter empfehlen. Die Frage, ob man überhaupt Coaching braucht, kann ich aber für niemanden beantworten. Nur für mich selbst.