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Alt 08.07.2016, 12:00   #6
blaho
Szenekenner
 
Benutzerbild von blaho
 
Registriert seit: 07.11.2006
Ort: Hattersheim am Main
Beiträge: 820
Meine Erfahrungen mit einem Trainer sind ähnlich. Nur, dass ich im Vergleich zum letzten Jahr auf der SD noch ein paar Sekunden verloren habe.
Grund für den Trainer war der, dass ich das Gefühl hatte, zu stagnieren und das auf einem...naja mittleren Niveau. Bei der Leistungsdiagnostik habe ich dann auch ein paar Sachen gehört, was man ins Training reinbringen sollte und da dachte ich mir: Okay, wenn Du weißt, was ich ändern müsste, dann mach Du auch den Plan.

Die Erfahrung: Ich habe im Mittel mehr Stunden trainiert als vor meinen Langdistanzen. Der Stress war stellenweise, auch bedingt durch meine Dienstreisen, recht hoch.

Gebracht hat es wenig, aber meine Trainingsdisziplin gerade im Winter hat sich stark verbessert. Man muss ja berichten und lässt da schon eher weniger Einheiten ausfallen. Wie schon in einem anderen Thread geschrieben, hängt alles von der Kommunikation ab. Und die Trainer, die nebenberuflich einen Haufen Athleten "betreuen", haben dafür stellenweise wohl einfach zu wenig Zeit. Gefühlt würde ich sagen, dass ein 08/15 Trainingsplan aus dem Netz auch gereicht hätte, wenn ich den durchgezogen hätte. Jetzt mache ich erstmal wieder alleine weiter und leiste mir vielleicht dann wieder einen Trainer, wenn die Motivation fehlt.

Zum Thema nimm das Geld und mach ein Trainingslager habe ich auch eine Meinung: Tolle Idee, wenn man alleinstehend ist oder ohnehin dauernd daheim. Wenn man beruflich dauernd weg ist und eine Familie hat, sollte man entweder mit Familie fahren (und das sind dann nicht die knapp 1000 Euro, die ein Trainer im Jahr kostet) oder nicht so arg an der Familie hängen.

Leistungsdiagnostik halte ich für absolut sinnvoll, vor allem wenn in der Nachbesprechung dann auch aufgezeigt wird, wo das Potential zur Leistungsverbesserung liegt.
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