|
Ohne es werten zu wollen mal einige Gedanken dazu:
Schaut euch mal Seiten wie Berglaufpur an. Dort wird ziemlich kritisch mit einigen tangierenden Themen umgegangen. Doping, reines Geld verdienen der Manager (soviel dazu, dann die Sportler selbst da viel von haben...). Sport als Geschaeftsmodell. Usw....
Ob man all diese Probleme beseitigt indem man ihnen das Preisgeld verweigert wage ich zu bezweifeln. Man müsste wohl an den Wurzeln anpacken.
Ich selbst habe so meine Erfahrung mit solchen Jungs. Das war schon krass. So abschaetzig ist mir noch kein andererer Sportler begegnet. Die haben "anderen" bei der Siegerehrung den Handschlag verweigert. Geld abholen und fertig. Der Rest der anwesenden war lästiges Beiwerk. Orden wir es mal als persönlichen Einzelfall ein... Die gleichen Manager boten für viel Geld mit genau diesen Sportlern Laufcamps an, wo Hobbylaeufern Laufen mit Hochleistungsläufern als Freunde angeboten wurde.
Der Nebelhorn Berglauf hat einen lustigen Brief veröffentlicht, indem rel offensiv Antrittsgeld etc gefordert wurde. Als abgelehnt wurde gab es nach interessantem Schriftwechsel natürlich keinen Start.
Problematisch sehe ich die Ausschüttung von hohen Preisgeldern oder Antrittsgeldern ohne Einbindung in Antidopingprogramme. Ob das rumreichen der Läufer von den Managern zum Geldverdienen eine so tolle Sache ist oder an der Grenze zum Menschenhandel ist ein anderes Thema.
Ein komplexes Thema in meinen Augen, ob es so gelöst wird bezweifle ich. Das Dopingthema ist ganz sicher auch nicht auf diese Starter beschränkt.
Schafft in diesem Bereich Sport als Geschaeftsmodell ab, schüttet kein Preisgeld aus, zahlt keine Antrittsgelder und spart euch die Annehmlichkeiten für besondere Starter. Dann loest sich das Problem von selbst. Aber für alle... ;-)
|