29.06.2016: 60 min lockerer Dauerlauf, anschließend 3 Steigerungen (2:10:22 h Rennrad fahren - 55,84 km - durchschn. Geschw. 25,7 km/h - max. HF 170 bpm - durchschn. HF 126 bpm)
Ich hatte noch viel zu starken Muskelkater in den Waden vom Montag. Ich denke mal, das liegt vor allem an dem
wieder ungewohnten Vorderfußlauf. Anstatt der Laufeinheit habe ich eine Rennradrunde eingelegt. Irgendwo habe ich gelesen, dass die dann ca. 3x länger dauern sollte als die eigentliche Laufeinheit. Da ich allerdings schon seit fast einem Jahr keine größere Runde mehr gefahren bin, bin ich über die 55 km doch recht stolz.

Ich habe mir den Rundkurs aus gpsies.com gezogen. Eigentlich ging er anders herum, aber ich wollte die stetige Steigung nicht da mitten drin haben.

Die Abfahrt war richtig geil! War die beste, die ich bisher gemacht habe. Man konnte das Rad zwar nicht voll ausfahren, da die Strecke im Wald mit vielen kleinen Kurven, eng und auch teilweise mit Gegenverkehr gespickt war, aber gerade das hat ihren Reiz ausgemacht. Die sicherste Abfahrt war es also keinesfalls!
In so einer kleinen Solotrainingsrunde kann es ja schon mal vorkommen, dass man sich in Gedanken verliert und vergisst, dass man nicht mit Mama und Papa auf dem Weg in den Biergarten ist, sondern eigentlich Gas geben wollte. Das kam zum Glück nur selten vor und dann habe ich gleich wieder in die Pedalen getreten. Die letzten 15 km viel es mir dann aber echt nicht mehr leicht, die haben sich gezogen und gezogen. Meine Oberschenkel haben angefangen zu brennen und ich war heilfroh, als ich endlich zu Hause war. Allerdings hatte ich da nicht das Gefühl, dass ich nicht mehr laufen kann. Das lag wohl an den Ampelrotphasen in der Stadt und der damit verbundenen Zwangspause. Ich habe sogar kurz überlegt ein kleines Koppeltraining draus zu machen, habe es dann aber doch lieber sein lassen. Morgen stehen nämlich 22 km Laufen auf dem Plan.
Heute hingegen fühle ich mich, als hätte ich gestern gar nichts gemacht. Absolut keine Probleme in den Oberschenkeln, nur in den Waden tut es noch etwas weh. Auf dem Weg zur Arbeit heute Morgen konnte ich schon wieder Gas geben, als wäre nichts gewesen.