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Thema: Metalingus
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Alt 18.04.2016, 05:27   #129
ThomasG
Gesperrt
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.769
Zitat:
Zitat von sybenwurz Beitrag anzeigen
Unter uns: ich bin noch nie 200km gefahren.
Die 100 hab ich heute nur deswegen voll gemacht, weil ichs echt mal wieder an der Zeit fand, überhaupt was Dreistelliges an Land zu ziehen, sonst wär ich eiskalt mit meinen 98,7 heimgefahren..
Vor ca. 10Jahren war ich an den 200 mal hart dran, vorallem nach der Vorgeschichte (mal eben nach Schwandorf rauf, Brunch und retour, hahaha) und mentalen Belastung, denn Brunch gabs ebensowenig wie sonstwas, ausserdem hats geregnet, wie ichs aufm Rad selten erlebt hab, es lief schneller am Kragen rein als an den Ärmeln raus und schiffte über Stunden. Auf den letzten Kilometern wars Wetter dann wieder halbwegs akzeptabel, ich hatte 198km aufm Tripzähler und es wäre ein Leichtes gewesen, nochmal die Strasse runter und wieder rauf zu fahren, aber wozu?
Die grösste, vorher je gefahrene Distanz (dafür aber mehrmals) waren 187km, also pfeiff drauf...
Für die meisten Leuts, unter denen ich mich bewege, ist das schon unvorstellbar und rein für mein Ego brauch ichs nu auch nicht, daher bin ich geschmeidig in meine Hofeinfahrt abgebogen, bin unter die Dusche gestiegen und hab mir nen Kaffee aufgesetzt...
:-) Hätten wir nicht das Dezimalsystem, ergäben sich andere runde Zahlen. Hätte die Stunde nicht 60 sondern 100 Minuten, dann würden sich da vermutlich auch so mancher Maßstab verschieben.
Meine erste 200er-Tour habe ich 1987 gemacht mit knapp 20 Jahren. Danach konnte ich ein paar Tage meinen gewohnten und geliebten 30er-Schnitt nicht fahren und auch den Fünferschnitt nicht laufen. Das hat mir dann doch nicht so gut gefallen.
Ich habe dann solche Sachen gelassen und erst so mit Ende 20 hat es mich verstärkt zu langen Touren hingezogen und das waren in der Regel unter 200 km. Oft so um die 150 km. Tja - und da gab es einen etwas anderen Maßstab eine zeitlang, denn ich fuhr ein paar Jahre kein Rennrad sondern Treckingrad.
Das zweite, was ich hatte lief besonders gut. Es hatte einen sehr leichten Alurahmen. Bei einer RTF bin ich da an einem Anstieg an einer Gruppe Rennradfahrer vorbeigefahren. Das dürfte den Jungs nicht so wirklich gefallen haben. Zum Glück war der Anstieg nicht lange und kurz danach konnten sie die "Hierarchie" wieder in ihren Günsten ändern.
Bis in`s Ziel habe ich dann getreten wie ein Irrer ;-). Tja und unmittelbar an der imagiären Ziellinie hat es mich dann auch noch umgehauen, weil ich bis zum letzten Meter reingetreten habe und da war es etwas eng und die Wirkung der Bremsen war ungewohnt hart. Zum Glück habe ich mir kaum weh getan und mir kamen nur die Worte über die Lippen: "Des gibt´s doch ned ...!"
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