Zitat:
Zitat von Willi
Ich sehe ohne Zuwanderung keine Chance, den von Dir angesprochenen sozialen Frieden zu wahren.[/url]
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Das ist Dein gutes Recht. Ich sehe allerdings in einem größeren Anteil älterer Menschen ein viel geringeres Risiko, als in einer zu schnellen Zuwanderung von Menschen aus sehr andersartigen Kulturkreisen.
Zitat:
Zitat von Willi
Das Problem ist ein vielfach falsches Bild der Zuwanderer am üblichen Pegida/AfD-Stammtisch: Der typische Zuwanderer ist kein Straßenkehrer und kein Dönerbuden-Verkäufer. 43,7% der seit 2011 in Deutschland zugezogenen Migranten hatten einen Hochschulabschluss. Zum Vergleich: 24,1 % der deutschen Bevölkerung ohne Migrationshintergrund verfügte 2014 über einen Hochschulabschluss.
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Statistik ist schön, jeder kann das raussuchen, was ihm paßt. Du mußt dann schon auch die Qualifikation nach Herkunftsländern differenzieren. Ich bezweifle, daß die Zuwanderer aus den arabischen Ländern diesen hohen Anteil an Hochschulabsolventen aufweisen. Es gibt auch Zahlen, nach dem Zuwanderer aus Asien (Indien, China) häufiger überdurchschnittlich hohen Bildungsstandard haben (spätetstens in der 2. Generation), während muslimische Zuwanderer in viel geringerem Maße (auch in zweiter Generation) an den höheren Bildungsschichten teilhaben, als der Durchschnitt. Aber da diese Zahlen (u.a.) von Thilo Sarrazin veröffentlicht wurden, gelten sie natürlich als unglaubwürdig, oder?
Aber meine Bedenken gehen, wie gesagt, nicht in Richtung Finanzen, oder wer meien Rente zahlt - das scheitert schon am Umlage-System, das falsch ist. Es geht mir um die Unverträglichhkeit von Menschen mit extrem unterschiedlichen, nicht kompatiblen Wertesystemen. Sowas lief in der Weltgeschichte noch nie friedlich ab, und die bisherigen häufig gescheiterten Versuche in europäischen Ländern, zugewanderte Muslime mehrheitlich zu integrieren stimmen mich nicht optimistischer.