Pragmatismus in der Fluechtlingskrise
Ein sehr schöner Artikel, der sich gut mit meiner Haltung deckt.
Ich habe gestern abend mit einem Mann zusammen gelacht und getanzt, der auf der Flucht hierher seine Frau auf entsetzliche Weise verloren hat und sich trotz allem hingebungsvoll um seine beiden ebenfalls stark traumatisierten Kinder kümmert. Eine bewegende Erfahrung.
Ein bewegende Erfahrung auch, ihnen eben diesen Schutz, Freude und Sicherheit bieten zu können.
Das ist etwas, was mich mit Stolz erfüllt. Ein tatsächlicher Grund zu sagen, 'Ich bin stolz, Deutscher zu sein.'
Allen, die rufen, 'dass Boot wird sinken' möchte ich dringend ans Herz legen, sich für und mit den ankommenden Menschen zu engagieren, um die menschenunwürdigen Zustände hier und in ihren Heimatländern zu ändern. Denn niemand verlässt seine Heimat freiwillig und die meisten wären allzufroh, wenn sie sofort wieder zurückkönnten.
Und den Seehofers dieser Welt und all den anderen Verteidigern des christlichen Abendlandes schlage ich vor, nochmal in dem lustigen Geschichtenbuch zu blättern und eventuell Mt, 25, 35-40 mehrfach zu lesen.
Dann bin ich mir sicher, ist Angelas 'Wir schaffen das!' nicht nur eine hohle Politphrase, sondern die Chance zu etwas Großem, Neuen. Also: Ruhig durchatmen und dann anpacken und machen.
