Griechenland soll seine Seegrenze schützen und weniger Flüchtlinge nach Europa lassen, fordern mehrere EU-Staaten. Die Athener Regierung kontert: Sollen wir Menschen in Seenot im Stich lassen? Jetzt könnte das Land aus dem Schengenraum fliegen.
Der obige Bericht diskutiert die aktuellen Vorschläge in der EU, wie der Zustrom der Flüchtlinge kontrolliert werden könnte an Aussengrenzen unter Beibehaltung des Schengen Abkommens und einem möglichen Ausschluss Griechenlands als Lösungsoption.
Es scheint, als ob der "Schwarze Peter", die Rolle des Buhmannes an Griechenland verliehen wird. Das Land darf künftig wählen, die Menschen ertrinken zu lassen oder durch den Zustrom der Flüchtlinge / Einwanderer völlig destabilisiert zu werden. Ziemlich ungerecht, wie ich finde: In dem Land befinden sich Inseln mit ca.5000 Griechen, 8000 Touristen und 20 000 Flüchtlingen. Wie würde eine deutsche 5000-Seelen Gemeinde reagieren?
Griechenland bräuchte stattdessen mehr Unterstützung der EU für die Registrierung der Flüchtlinge und deren Verteilung. Ausserdem sollte die EU die Türkei dazu überreden, wieder die VISA-Pflicht für alle Bürger aus den Maghreb-Staaten einzuführen, was die Anzahl der Grenzübertritte zwischen Griechenland-Türkei auf dem Meerweg ohne Chancen auf Asyl sofort deutlich reduzieren würde.