|
Ich schreib mal was dazu, wie es im Kölner HBF an Sylvester ablief, als ich noch in der Ehu war (2007-11). Das war einfach nur ein Massen-Problem. Wenn die Leute nach Mitternacht in die Züge abflossen und es zuviel wurde, dann wurde mal der Bahnhof und entsprechende Gleise gesperrt, bis die Leute abgefahren waren. Dann wieder auf und die nächste Rutsche in die Züge. Klar haben sich mal welche geprügelt, es wurde geklaut oder eine Schnapsleiche lag rum. Aber angesichts der Menge an Menschen und des Events nix besonderes.
Das waren im Gegensatz zu jedem Bundesliga-Derby, Karneval oder 11.11. - da stank schon morgens um 8 der ganze Bahnhof nach Kotze und die Leute haben sich geprügelt - "Rumsteh" - Einsätze.
Mit dem Ansatz wird man auch letztes Jahr an die Sache ran gegangen sein. Das sich da so ein Mob entwickelt, konnte ja keiner wissen.
Da wird es eine gewisse Eigendynamik gegeben haben: man kennt sich aus der Heimat noch, von der Flucht, aus irgendwelchen Heimen, Verwandte die schon lange hier sind; darüber Kumpels von denen kennen gelernt usw... und dann gehts irgendwann über soziale Medien, Whatsapp und Co. weiter. Vernetzt ist ja heute mehr oder weniger jeder. Und ab nach Köln.
Und auf einmal steht da dann so ein betrunkener Mob von 1000 Mann auf der Dom Platte.
Der Kräfteansatz dürfte im Bezug auf die Vorjahre nicht so verkehrt gewesen sein.
So eine Lage konnte man - meiner Meinung nach - im Vorfeld nicht einschätzen.
Was im Nachgang dann gelaufen ist, entspricht jedweder Vorstellungskraft. Nicht erwähnen, häppchenweise rausgeben.....Aber das ist dann schon wieder Politik
|