Vielleicht solltest Du Dir doch mal einen ganz groben Plan machen, so eine Art Roadmap:
Bis Schweden will ich:
1,2 oder 3x länger als 3 km schwimmen, davon 1x im Freiwasser;
1,2 oder 3x länger als 100 km draußen Rad fahren, 1x davon lasse ich im Rahmen einer MD gelten;
1,2 oder 3x länger als HM laufen, davon 1x im Wettkampf.
Für meinen Geschmack trainierst Du zur Zeit eher zu viel.
Zitat:
Zitat von VolkerR
Aber nächstes Jahr, da komm ich nicht als letzter aus der Ostsee... ganz bestimmt nicht... bestimmt nicht... hoffentlich..
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Einer muss der letzte sein, das ist eine mathematische Gewissheit. Wenn Du über 8 Monate nur 1x die Woche zum Schwimmtraining Deines Clubs gehst kommst Du auf 64 km, nicht auf 16. Insofern geschieht Dir das Desaster schon ganz recht. Dafür wurdest Du auf der Radstrecke nie überholt, nur überrundet. Im Übrigen ist mir etwas ähnliches, Gott sei Dank nur ähnliches auch schon passiert:
Zitat:
Zitat von jannjazz
Was für ein Wochenende. 150 km am Bettenwechseltag auf der Ferienautobahn, nach 12 Jahren oder so die erste Nacht in einem Zelt sowie jede Menge kulinarische Entbehrungen - alles für Red Bull Tri Islands.

Aus 2 km mit einer drei Jahre alten Pocketkamera. Der Fortschritt ist Wahnsinn.
Das Format ist ja nun schon überall zu Ende durchdiskutiert, schwimmen von Amrum nach Föhr (2,5 km), 40 km Rad auf Föhr, dann der Transfer mit einer knock out Zeit von 2:50 h und ein Lauf von 10 km auf Sylt. So weit so gut. Meine Überlegung vorher war, dass ich ja wohl die 2,5 km jederzeit in 0:50 h oder zumindest in 1 h oder so abbaden kann, aber ich hätte es besser wissen müssen. Ich habe wohl alles vergessen, was ich über das Meer gelernt habe. Na ja, vom Strand aus sah das Wetter ganz normal aus und schon wanderten wir los, denn die ersten ca. 200 m war das Wasser sehr flach und ein Schwimmen nicht möglich. Irgendwann schwammen wir doch, alles lief prima - bis nach ca. 500 m die Nordsee eben nicht mehr im Windschatten von Amrum lag, sondern offen war. Von da an war es sehr kabbelig und es gab auch schon mal ein paar Wellen. Bei meinem schwachen Schwimmstil und Dreierzug bedeutete das, dass ich bei jedem zweiten Zugpaar neu gucken musste, wo ich bin und wo Föhr ist. Jedes Mal war ich wieder total aus dem Kurs. Nach weiteren 500 m gab ich es auf, es hatte einfach keinen Zweck mehr, so wäre ich nie ans Ufer gekommen und entschied mich für Brustschwimmen, so hatte ich wenigstens gute Orientierung. Ich ärgerte mich: "Wozu hast du denn dann den Neo angezogen?" Meine Laune wurde schlechter und schlechter, das Ufer kam und kam nicht näher, nur eins lief gut: die Zeit. Ich beschloss, in T 1 aufzugeben, wenn denn alles gut ginge, bis dahin. Irgendwann, nach 1:24 h (ich traue mich kaum, das zu gestehen!) erreichte ich tatsächlich Föhr.
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