Zitat:
Zitat von johkue
Das Problem bei den Stadttriathlons ist immer, dass die Absperrung die Veranstalter ordentlich Geld kostet. Häufig ist bei den günstigen Alternativen nicht einmal der Straßenverkehr gesperrt. Das muss man auf jeden Fall mit in Betracht ziehen. Aber tatsächlich steht die Kölner Veranstaltung im Ruf, gerne Geld zu verdienen...
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Naja, nach meiner Einschätzung dürften die Veranstaltungen unter Challenge- oder IM-Logo deutlich mehr Geld verdienen als Köln. Was unter anderem auch daran liegen mag, dass diese Rennen von den Städten/Gemeinden mit Geld- oder Sachleistungen unterstützt werden, was in Köln so gut wie überhaupt nicht der Fall ist. Selbst in Glücksburg gibt´s da mehr Unterstützung, obwohl das ja quasi ein "singuläres" (also nicht einer Veranstaltungsreihe entstammendes) Rennen ist

... (womit ich den Ostseeman in keiner Weise abqualifizieren möchte - ein tolles Rennen und regelmäßig eine gute Veranstalterleistung).
Die Kombination von Großstadt und mangelndem Engagement der Stadt führt hier schon zu hohen Kosten für den Veranstalter, die er mangels Großsponsoren über die Teilnehmer refinanzieren muss.
Natürlich wäre es in Sachen Sicherheit auf der Strecke optimal, wenn die ganze Strecke "eingezäunt" wird - DAS wird aber weder organisatorisch, genehmigungstechnisch noch finanziell machbar sein. Und leider ist die Dichte an Idioten, die eine Streckensperrung ignorieren, in Großstädten nun mal höher als bei Wettkämpfen, die zum Großteil auf Landstraßen ausgetragen werden.
Ich habe in den letzten Jahren als Radstreckenchef regelmäßig gehofft, das nichts Schlimmes passiert. Garantieren kann das aber leider keiner bei einer so großen Veranstaltung, auch wenn man alles Menschenmögliche dafür tut

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Dieses Jahr war ich nicht auf der Strecke, sondern nur punktuell am Rand. Ich freue mich aber, dass den meisten ihr Rennen gelungen ist und es ihnen größtenteils in Köln gefallen hat.
Herzlichen Glückwunsch allen Finishern!