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Alt 13.07.2015, 09:43   #8
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.652
Zitat:
Zitat von Moeppes Beitrag anzeigen
...und auch für relativ Untrainierte kein Problem.
Schreib bitte sowas nie in ein Forum...

Noch n paar Sätze zum Campen: ich bin früher immer so gereist, allerdings so gut wie nie auf Campingplätzen.
Oft findet man schnuckelige Plätzchen zum Übernachten, wo man vielleicht auch gar kein Zelt braucht, Schutzhütten, Grillplätze Felsvorsprünge, Schlafsack raus, Kocher anschüren, super.
Aber ganz ehrlich: wenn ich drüber nachdenke, wie man immer planen muss, damit man nicht irgendwo auf nem Traumplatz sitzt und was wichtiges fehlt, das mittags im letzten Ort nicht eingekauft wurde...
Aufm Campingplatz gibts natürlich meist alles just-in-time, kostet aber auch dementsprechend.
Ich hab am Gardasee aufm Camping schon mehr bezahlt als in nem Hotel ein Stück oberhalb, das mir ein Bekannter empfohlen hatte, seitdem schätze ich die Unkompliziertheit, mich zumindest um Abendessen und Frühstück nicht kümmern zu brauchen, keine 2Wochen Tütensuppe zu essen und mich à la carte bedienen zu können.
Wie beim Zelten auch findet man oft total schuckelige Unterkünfte, kriegt ggf. noch von der Dame des Hauses die stinkigen Klamotten gewaschen und durchn Trockner gejagt statt bei Mistwetter schon mit der Gewissheit in den feucht-klammen Schlafsack zu steigen, dass die handgewaschenen Sachen bis zum Morgen garantiert nicht trockenwerden.
Unterm Strich kann man natürlich teure Hotels mit billigen Campingplätzen vergleichen, letztlich ist bei Hotels und Pensionen die Auswahl am Ort aber doch grösser ,während man beim Campieren den Platz nehmen muss, der da ist zahlen muss, was die verlangen.
Unterm Strich ist mir mittlerweile der eventuelle finanzielle Mehraufwand bei der Übernachtung in Hotels, Pensionen, Alberghi usw. die bessere Infrastruktur mehr als wert, wobei das unterm Strich eher 0 auf 0 aufgeht als tatsächlich mehr zu kosten.
Das hängt nicht mit Bequemlichkeit zusammen, ich zelte immer noch gerne, aber halt dann, wenns zu der Tour oder Gelegenheit passt.

In dem Beitrag oben hatte ich die MTB-Fahrerei angesprochen. Wem die VCA zu seicht erscheint (ich würde sie ohne nachzudenken nicht mitm MTB sondern mitm Crosser fahren, Moeppes schreibt vom Trekkingrad, das geht wirklich problemlos), kann sich mal die Marvin-Route anschauen. Deutlich MTB-lastiger, auch weiter abseits der ausgetretenen Pfade (mit dementsprechendem Preisgefüge beim Übernachten/Einkehren) und sehr wandelbar. Für viele Streckenteile gibts je nach Wetterlage Alternativen oder die Möglichkeit in den Bus oder Zug zu steigen für n paar Kilometer.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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