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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Doping: Ausmaß und Beschaffungswege
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 24.07.2008, 09:43   #39
Hafu
 
Beiträge: n/a
Hab' auch nichts gegen das Verschieben des Threads.

Def. Droge:
Als Droge gilt nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag.

Auch wenn wir in unserem Sprachgebrauch unter Drogen i.d.R. Haschisch, Heroin etc. verstehen, ist im Prinzip jedes Medikament auch eine Droge.

Im Angelsächsischen spricht man ja auch statt von Doping von PED's (performance enhancing drugs).

Zitat:
Zitat von massi Beitrag anzeigen
Es ist völlig legal sich EPO reinzupfeiffen (nicht legal ist es jedoch, danach einen Wettkampf zu bestreiten)
Ein Schwarzmarkt, und die damit verbundenen Schwarzmarktpreise, existiert somit nicht. Die Ware ist auf dem "offiziellen" Markt erhältlich.
Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz ist, aber in Deutschland ist Epo aus gutem Grund rezeptpflichtig, da potentiell tödlich. Es gibt in Deutschland keine Möglichkeit, "sich Epo auf legalem Weg reinzupfeifen". Ein Arzt, der ein rezeptpflichtiges Medikament ohne Vorliegen der zugelassenen Indikation verschreibt, macht sich strafbar, haftet persönlich für alle daraus evt. resultierende Gesundheitsschädigungen und riskiert seine Approbation. Auf diesem Tatbestand des "Rezeptbetruges" beruhte meines Wissens nach vor zwei Jahren auch die gegen Lothar Heinrich und Prof. Schmidt ausgesprochene fristlose Kündigung durch die Uni Freiburg.
Ich kenn' mich mit dem in Deutschland höchstwahscheinlich vorhandenem Schwarzmarkt resp. Schwarzmarktpreisen nicht aus, aber verweise mal auf den Fall Nina Kraft, die damals ihren Dealer auch nicht presigeben wollte. Dass sie das Epo aus der Apotheke um die Ecke mit Rezept ihres Hausarzte geholt hat, halte ich aber für äußerst unwahrscheinlich...
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