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Alt 05.05.2015, 19:51   #3032
bellamartha
Szenekenner
 
Benutzerbild von bellamartha
 
Registriert seit: 30.05.2010
Beiträge: 6.167
Ich schwimm' so gerne!
Musste mich zwar heute wieder aufraffen, aber dann war es schön. Auf dem Weg zum Freibad fing es arg an zu stürmen und als ich ins Wasser ging, schwammen ein paar Schwimmutensilien von den paar Schwimmern im Wasser herum, die der Wind durch die Gegend gewirbelt hatte. Zwischendurch regnete es mal, aber viel weniger stark als die pechschwarzen Wolken es hatten vermuten lassen. Wahrscheinlich sind die Regenwolken vom Wind vorbei getrieben worden, denn in der zweiten Hälfte des Trainings schien dann sogar wieder die Sonne.
In dem großen Becken mit 10 Bahnen waren wir heute maximal zu fünft. Geht, was?

4,2 km standen heute auf dem Programm, aufgeteilt und erledigt wie folgt:
200m Ein, verschiedene Lagen
2x200 Lagen
-> puh, lange nicht mehr Delphin geschwommen. So fühlte sich das dann auch an und sah vermutlich ebenso aus...
4x100 Beine, mit Brett, kurze Pause
-> mal wieder schön abgekackt beim Beinschlagtraining. Das lerne ich nie mehr!
10x200, alle 4min ab, GA1
-> die gingen gut, schön locker und gleichmäßig zwischen 3:25 und 3:29 min
10x50, alle 1min ab, zügig
-> sie in jeweils 45 oder 46 s zu schwimmen, fand ich anstrengend
1x500 Arme, mit Pullbuoy
-> locker und entspannt in 8:20 oder so
200 Aus

Danach wieder mein tägliches Kaltbaden. Ich muss das noch einmal korrigieren: Die Temperatur im Sprungbecken ist niemals 11°C, wie der Bademeister gestern meinte. Ich bin sicher, dass sie eher bei 14°C oder so liegt. In 11°C würde ich mich nicht so wohl fühlen. Heute ging es schon richtig gut, ich war einige Minuten im kalten Wasser. Die Tage will ich dort mal 10 Minuten oder so schwimmen.

Der Arbeitstag war wieder ruhig und ziemlich ereignisarm. Als Highlight hatte ich den Herren und Damen Drogenabhängigen heute mal einen Museumsbesuch auf Kosten der Klinik angeboten.
Eine Ausstellung über das Werk von Robert Frank wurde im Folkwang Museum angeboten und ich dachte, Fotografie ist ja oft eher eingängige Kunst, das könnte auch für die in Kunst und Kultur eher unerfahrenen Herrschaften interessant sein. Vier Leute hatten sich nur angemeldet, zwei davon sprangen wieder ab, ein anderer entschied sich kurzfristig mitzukommen.
Im Museum verabredeten wir uns, erst mal eine Stunde lang zu bleiben und uns dann am Eingang zu treffen, um zu sehen, ob wir noch bleiben mögen. Zwischendurch sah ich Frau R. immer wieder im Stechschritt durch die Räume hetzen, keinen Blick für die gezeigten Objekte. Herrn E. sah ich nach weniger als 10 Minuten im Eingangsbereich auf einer Bank sitzen und in sein Handy tippen. Herrn A. sah ich gar nicht. Die Robert Frank Ausstellung fand ich OK, aber nicht besonders super. Besonders super aber fand ich die Ausstellung conflict-time-photography. Leider musste ich mich dann einigermaßen abhetzen, um die Patienten wieder zu treffen, die natürlich keinen Bock mehr hatten und zurück wollten. Sie verloren kein Wort über die Ausstellung, ich glaube, sie haben sich gelangweilt. Sie regten sich lieber über die (zugegebenermaßen) horrenden Preise für Kaffe und Kuchen im Museums-Café auf. Ich ärgerte mich ein wenig über sie, aber das ist natürlich Quatsch. Museum hat mit ihrer Lebensrealität eben nicht so viel zu tun und vielleicht ist es schon gut, dass sie überhaupt mal eines betreten haben. Vielleicht wollten sie auch nur mal aus der Klinik raus und dann ist das auch OK.
Ich wäre gerne länger geblieben, hatte mir extra das Eintrittsbändchen dran gelassen, um nach der Arbeit noch mal hinzugehen, aber dann musste ich schwimmen und dann reichte die Zeit nicht mehr. Ich gehe einfach die Tage noch mal mit dem Liebsten hin.

So, jetzt habe ich noch eine Stunde Zeit, um herumzugammeln und dann geht's los zum Salsa.

Euch einen schönen Abend, bis denne
J.
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